Bobbio (80km)
Freitag, 24.5.2024
Heute besuchten wir Bobbio, das schönste Dorf Italiens (Auszeichnung 2019). Der Ort liegt inmitten eines Gebiets, das als „Apennin der vier Provinzen“ bekannt ist. Die Berge der Provinzen Piacenza, Genua, Alessandria und Pavia sind angrenzend.
Bevor wir losfuhren, ein kleiner Check ob unsere Kleider halbwegs trocken sind…und siehe da, der Heizungsraum hat perfekte Dienste geleistet. Sogar die Lederstiefel waren trocken.
In Bobbio begrüsste uns die Statue von San Colombano, eienm Wandermöch. Wir schlenderten durch das Dörfchen und erfreuten uns an den alten, sehr schön restaurierten Gebäuden.







Aber der eigentliche Star ist die Ponte Vecchio. Die Brücke über den Fluss Trebbia wurde im 7. Jahrhundert errichtet. Durch starke Erosionen am Flussbett musste im 17. Jahrhundert die Brücke mit 7 Brückenbögen erweitert werden.


Auf dem Weg zurück zum Hotel erblickten wir zu oberst auf einem Hügel eine Kirche. Nach dem Motto…je weiter oben, desto näher zu Gott. Das mussten wir uns näher anschauen, auch die Bewohner des Minidorfes schauten uns näher an…



Zurück im Hotel haben wir die Bilder in der Rezeption bestaunt. Die Besitzerin erklärte uns, dass ihr Vater, Giovanni Alberti, Rennfahrer war. Neben Sportwagen und Rally nahm er 1961 auch an einem nichtgewerteten Formel 1 Rennen teil. Mit 70 Jahren gewann er seine letzte Rally auf einem Lancia Rally 037.


Er wurde 1969 fünfter bei der Targa Florio und so schliesst sich der Kreis, denn die Geschichte dieses Rennens in Sizilien stand am Anfang unserer Reise im Mai 2023.
