Zum Tagesstart gibt es noch ein Bild vom gestrigen Tag…einfach weil es mit gefΓ€llt und es gestern beim Sonnenuntergang etwas verdrΓ€ngt wurde.
SkjervΓΈy
Wie schon erwΓ€hnt sind wir auf der SΓΌdroute Richtung Bergen. Heute standen keine AktivitΓ€ten auf dem Programm, also ein sogenannter Seetag. Erstes Highlight war der RisΓΈsund. Hier ist die Fahrspur mit Bojen markiert und die ist nur gerade 7m tief…unser Tiefgang 5m.
Fahrweg markiertseichtes GewΓ€sserund ein Hindernis
Die Schiffsmannschaft schaffte diese HΓΌrde natΓΌrlich mit links. Die Fahrt fΓΌhrte uns weiter nach Stokmarknes und dort ins Hurtigruten-Museum.
Einfahrt in den……Hafen von Stokmarknes……Hurtigruten-Museum
Dort steht die restaurierte MS Finnmarken, welche 1912 gebaut und 1993 ausser Betrieb genommen wurde.
MS Finnmarken…SteuerhausModell der MS Finnmarken
Beim Rundgang durch das Schiff war ich froh, dass ich in der heutigen Zeit reisen darf.
einfacher……mittlerer…hoher StandardKΓΌche
Nach dieser Zeitreise fuhren wir in den Tengelfjord ein…
…und dann ein kleiner Abstecher zum Trollfjord, welchen wir vor 5 Tagen um Mitternacht gesehen, oder eben nicht wirklich gesehen haben. Ob bei Nacht oder Tag, ein gewaltiger Anblick.
Montag 04.08.2025/23.55Samstag 09.08.2025/17.00
Dass man noch luxuriΓΆser Reisen kann, zeigte sich an einem kreuzenden Schiff.
Zu guter letzt noch ein paar Ansichten zu der Kulinarik…e guete
Morgens um 05.00 Uhr ist die Welt leider nur halb in Ordnung. Die Wettervorhersage hat leider versagt…es regnete und die Wolken hingen sehr tief.
Hoffnung kam auf mit dem neusten Wetterbericht…kein Regen mehr ab 07.00 Uhr.
AusgerΓΌstet fΓΌr alle Wetterbedingungen bestiegen wir den Bus, welcher uns zum Nordkap fΓΌhrte. Auch heute wieder mit einem lustigen und infomativen deutschen Guide.
Wetter und……Natur eher……bescheiden
Die Fahrt auf das Hochplateau des Nordkaps war kurvenreich, aber die Gegend bei grauem Himmel eher ΓΆde…halt Tundra.
Am Kap gab es erst einmal FrΓΌhstΓΌck und nachher die obligaten Fotos mit dem Globus.
Dank Einheimischen doch……noch Vegetation gefundenNΓΆrdlichster Punkt erreicht…das Nordkap
Zu sehen war auch das Denkmal der Kinder der Welt. Die Vorlagen fΓΌr die sieben Reliefs wurden im Juni 1988 von sieben Kindern unterschiedlicher Nationen angefertigt, die hier fΓΌr eine Woche zusammen kamen. Das Denkmal soll Freundschaft, Zusammenarbeit, Hoffnung und Freude, ΓΌber alle Grenzen hinweg darstellen.
Denkmal der Kinder……der Welt
Nun war es aber hΓΆchste Zeit unserem Schiff zu folgen, welches nach Hammerfest unterwegs war.
Auf dem Weg sind wir auch wieder unter die Baumgrenze gefahren…HauptsΓ€chlich wachsen hier Birken, denn diese sind winterhart und kΓΆnnen auch mit kurzen Sommern und niedrigen Temperaturen gut umgehen.
knapp an der Baumgrenze
Die Rentiere verlieren zur Zeit ihr Winterfell und sehen etwas zerzaust aus…Aus der hinteren Busreihe tΓΆnte es…jo migottstΓΌΓΌri hei die e schlΓ€chts FÀÀli…π³ππ
Rentiere auf……der Strasse……am Wasser……und in der Stadt
Gegen Mittag kamen wir trotz einigen Rentieren pΓΌnktlich in Hammerfest an. Auch unser Schiff war pΓΌnktlich im Hafen und wartete auf uns.
Gegen 21 Uhr kreuzten wir ein weiteres Schwesterschiff die Havila Capella.
Heute morgen erreichten wir Kirkenes, welches das Endziel der Nordroute und zugleich der Startort der SΓΌdroute bedeutet.
Einige Fakten zu Kirkenes; 3’500 Einwohner aus 40 Nationen und 20’000 Rentiere teilen sich die Umgebung.
Es sind nur noch 15km bis zur russischen Grenze.
Ab hier wechselt die Landschaft von Tundra (Baumfrei) zu Taiga (Wald) wo hauptsΓ€chlich Birken und NadelbΓ€ume wachsen.
Spital und EinkaufsmΓΆglichkeiten sind vorhanden und sehr wichtig, denn das nΓ€chste Spital ist 500km und der nΓ€chste Supermarkt 130km entfernt.
Online wird fast nichts bestellt, da die Lieferzeit bis 10 Tage dauern kann. FΓΌr die Einwohner gilt folgendes; Ich gehe in den Laden, kaufe meine Sachen und habe sie zuhause. Alles was ich im Laden nicht finde brauche ich nicht….so einfach.
Viele verlassen das Schiff, einigen trauern wir jedoch nicht nachπ…ade Schlumpf und Giftmarieπ
FΓΌr die ZurΓΌckgebliebenen stand heute der Ausflug zum Eishotel an. Durch den Einsatz einer Isolierplane ist das Hotel seit 2018 das ganze Jahr ΓΌber in Betrieb.
SchΓΆner Eingang…Aussenfassade..naja
Im Winter sind die WΓ€nde rund 6m dick und im Innern herrscht im minimum eine Temperatur von – 1 Grad….brrrr. Toiletten sind ausserhalb des Eishotels zu finden.
Bar……mit……ElchReception……und 4-Bett……ZimmerErinnerung…der besagte Tag kommt nΓ€her
Wer es gemΓΌtlicher mag, der logiert in einem kleinen HΓ€uschen mit Bad und Ofen.
Die Rentiere gehΓΆren allerdings nur den SΓ‘mi, dem indigenen Volk Skandinaviens. Niemand sonst darf in Nordnorwegen Rentiere besitzen.
Beim Eishotel befindet sich auch eine Husky-Farm, die Touren mit den Schlittenhunden anbieten. Im Winter laufen sie tΓ€glich 20-25km am Tag, im Sommer ist ihnen zu heiss und es finden keine Touren statt.
BegrΓΌssung……zurΓΌckhaltend……wachsam
Um 15.30 Uhr nahm das Schiff, mit vielen neuen Passagieren, die RΓΌckfahrt in Angriff.
Einfahrt in den Hafen……von VardΓΈBΓ₯tsfjord
Am Nachmittag pflanzten wir uns wieder in das Jacuzzi, von wo aus die vorbeiziehende Landschaft noch viel schΓΆner aussieht.
FΓΌr den heutigen Tag hatten wir keine Exkursion geplant. Diese Tatsache bestΓ€rkte mich, heute einmal den Sonnenaufgang zu beobachten. Vorher ein kleiner Powernap und um 02.30 Uhr dafΓΌr ganz alleine auf Deck 9 gestanden.
noch zeigt……sie sich nicht……jetzt ist es soweit03.01 Sonnenaufgang…einfach schΓΆn
Schon die ganze Zeit, seit wir auf dem Schiff sind, wollte Beat die Waschmaschinen und Tumbler ausprobieren…also Waschtag. Die Gelegenheit dazu ergab sich nach dem FrΓΌhstΓΌck…die Wartezeit verbrachten wir trotz Regen und Wind vergnΓΌgt im Jacuzzi.
schΓΆn warm hier
Trotz dunklen Wolken war die Senderspitze auf dem Nordkap Plateau gut erkennbar. Was uns sonst noch aufgefallen ist…hier oben gibt es keine BΓ€ume mehr.
im Hintergrund……das Nordkap Plateau
Die Wartezeit im Hafen betrug 3 Stunden, den die einen Passagiere fΓΌr einen Ausflug zum Nordkap nutzten. Sie hatten GlΓΌck, das Wetter klarte am Nachmittag auf. Wir werden das Nordkap auf der RΓΌckreise besuchen…und hoffen auf besseres Wetter.
Wir nutzten die Zeit, schlenderten durchs Dorf HonningsvΓ₯g und inspizierten die 6 GeschΓ€fte im Ort. Wir fanden auch ein GeschΓ€ft mit Blick in die Zukunft….
in 141 Tagen……ist es wieder soweit
Auch fast am Ende der Welt wird kΓΌnstlerisch gestaltet.
Kunst in HonningsvΓ₯g
Ein Gelato und weiter geht die Reise…
Kurz verschnaufen……und weiter gehtsTschΓΌss……bis in 2 Tagen
Kurz nach der Abfahrt ΓΆffnete Petrus die Schleusen…kein Problem, denn an Bord ist es warm, hat genug zu Essen und zu Trinken. π
Finnkirka…der Fels wurde ΓΌber Millionen von Jahren von der rauen See geformt. Diese ungewΓΆhnliche Kreation der Natur ist eine alte OpferstΓ€tte der Samen. FrΓΌher machten auch Fischer hier Halt, wenn sie hinausfuhren, und beteten fΓΌr gutes Wetter. Kehrten sie heil nach Hause zurΓΌck, kamen sie zum Dank ein zweites Mal an diesen Ort. Wird hoffentlich bei uns auch so sein.
Finnkirka bei strΓΆmendem RegenHudelwetter
Ordentlicher Seegang konnte uns das Nachtessen nicht vermiesen und ein Blick in die Ferne zeigte wieder fast wolkenlosen Himmel.
Heute morgen ging es etwas ruhiger zu, denn unser nΓ€chstes Ziel TromsΓΈ wurde erst gegen 14 Uhr erreicht.
Es blieb also genΓΌgend Zeit, sich auf den verschiedenen Decks umzusehen und zu verweilen. Das gelingt sehr gut, denn es findet sich immer irgendwo ein Platz mit Aussicht. Besonders hervorzuheben ist der Platz am Bug. Man spΓΌrt nicht nur den Wind intensiv, sondern hΓΆrt und fΓΌhlt das Horn, beim Anlaufen eines Hafens.
nach der Nachtruhe……zum FrΓΌhstΓΌck……danach die..…Gegend in einer……Lounge geniessenBrΓΌcken……Meerengen…
Auf dem Weg nach TromsΓΈ passierten wir eine Meerenge, bei welcher der stΓ€rkste Gezeitenstrom herrscht…die StrΓΆmung erreicht hier eine Geschwindigkeit bis zu 15Km/h.
In der Ferne kam dann auch schon die arktische Hauptstadt TromsΓΈ in Sicht. Es ist die grΓΆsste Stadt Nordnorwegens mit rund 80’000 Einwohnern. Sie ist umgeben von majestΓ€tischen Bergen und tiefen Fjorden.
Markant und auffallend ist die Eismeerkathedrale die 1965 erbaut wurde.
EismeerkapelleMosaik mit einer Herstellungszeit von 7 Jahren
Mit der Fjellheisen-Bahn schwebten wir gemΓΌtlich zum Storsteinen empor. Oben angelangt, bot sich ein atemberaubendes Panorama ΓΌber die Stadt und die malerische Landschaft drumherum.
Links hinten die Meerenge mit dem GezeitenstromBlick auf TromsΓΈEinkaufsstrassekath. KircheDomneues Hafengebietalter Teil
Gegen 18 Uhr verabschiedeten wir uns von TromsΓΈ. Wir legten ab, warfen einen letzten Blick auf die Kathedrale, passierten die BrΓΌcke und steuerten gemΓΌtlich weiter nordwΓ€rts.
Am Ende des Tages kreuzte uns noch die MS Nordkap…natΓΌrlich mit den ΓΌblichen drei HorntΓΆnen.
Der Start in den Tag haben wir leider verpasst…die Γberquerung des Polarkreises fand um 07.35.07 Uhr statt. Nicht alles lΓ€uft nach Plan… Einen Artikel bis Mitternacht zu verfassen und um 7 Uhr schon wieder fit zu sein, ist eher was fΓΌr die junge Garde als fΓΌr gestandene SilberrΓΌcken.
Dank meiner Schwester und meinem Schwager hat es doch noch ein Bild gegeben. Ab jetzt befinden wir uns also im arktischen Meer, dem kleinsten der fΓΌnf Weltmeere.
Γberquerung des Polarkreises
Die Γberquerung wurde etwas spΓ€ter auf dem Schiff entsprechend gefeiert. Freiwillige GΓ€ste wurden von Neptun und dem KapitΓ€n des Schiffes mit Eiswasser getauft.
Neptun……taufte alle……Freiwilligen……mit Eiswasser
Dieser Zeremonie schauten wir jedoch ganz entspannt zu.
entspannt
Die Szenerie hat sich deutlich verΓ€ndert. Die kleinen HΓΌgel wichen stattlichen Bergen, aber ab und zu sahen wir auch goldgelbe SandstrΓ€nde.
Sandstrand in Norwegen
WettermΓ€ssig war von Regen bis Sonnenschein alles vorhanden, was eindrΓΌckliche Wolkenbilder ergab.
Tolle Stimmung
Am Nachmittag stand eine Schlauchbootfahrt auf dem Programm. Die SchutzausrΓΌstung liess auf schweren Seegang schliessen.
unsere BootefΓΌr den Untergang gerΓΌstet
Mit rund 70 km/h bretterten wir zum Saltstraumen, welches der stΓ€rkste Gezeitenstrom der Welt ist. Durch einen 2.5km langen und 150m breiten Sund strΓΆmen im Wechsel der Gezeiten fast 400 Millionen Kubikmeter Wasser hin und her. Das erzeugt riesige Strudel, welche durchaus auch ein kleines Boot zum kentern bringen kΓΆnnen.
Saltstraumen……Tauchschule……unser Guide fΓΌhrte uns…mit dem Boot……zu den……Gezeitenwirbel(Bild aus dem Netz)
Die Fahrt fΓΌhrte uns weiter zu einer beeindruckenden Felsformation, die durch den Zusammenstoss der eurasischen und amerikanischen Kontinentalplatten geformt wurde. Unser Guide berichtete unterhaltsam ΓΌber die Entstehung Norwegens, wies uns auf Seeadler hin und erwies sich dabei als Γ€uΓerst amΓΌsanter Begleiter.
Natur der beste KΓΌnstler
ZurΓΌck auf dem Schiff musste diese Erfahrung mit einem Bier begossen werden, wΓ€hrend das Schiff die Lofoten ansteuerte.
Kurz vor 21 Uhr wurden wir zur BegrΓΌssung des sΓΌdwΓ€rtsgehenden Schwesterschiffs nach draussen gebeten. Wir bekamen Flaggen und Glocken und warteten auf die Havila Pollux.
Wir Schweizer, bekannt als Fahnenschwinger, bekamen selbstredend grosse Flaggen.
Havila Pollux im Anflug
Um 21 Uhr ertΓΆnten die drei Hornsignale und alle Passagiere auf Deck winkten umd johlten.
Warten……winken……und nachschauen
Zum Abschluss des Tages spendierte uns die Crew noch ein norwegisches HeissgetrΓ€nk, welches unserem GlΓΌhwein Γ€hnlich ist.
gemΓΌtliche……Abendstimmung
Und wieder neigt sich ein langer Tag dem Ende zu…halt nicht so schnell…um Mitternacht bescherte uns die Crew noch mit einer Kehre im Trollfjorde…der krΓΆnende Abschluss.
Um 03.00 Uhr bin ich aufgewacht, weil ich die GetrΓ€nkerΓΌckgabestelle aufsuchen musste. Im Halbschlaf registrierte ich jedoch, dass es bereits hell war.
Die Zeit nach dem FrΓΌhstΓΌck verbrachten wir an Deck bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen.
tiefenentspannt……betrachten wir……die Landschaft
Allerdings wehte eine krΓ€ftige Brise…da versagte auch 3-Wetter Taft π€£π€£π€£
Kurz vor Trondheim kreuzten wir unser Schwesterschiff, die Havila Capella. Jedes Schiff hupte dreimal zur BegrΓΌssung…die Passagiere am Bug bekamen die volle DrΓΆhnung.
Nach dem Anlegen in Trondheim begleitete uns ein Tourguide durch die Stadt. Trondheim ist die drittgrΓΆsste Stadt mit rund 220000 Einwohner. Wie fast ΓΌblich in Norwegen brannte auch diese Stadt mindestens dreimal komplett ab. Grund dafΓΌr sind die HolzhΓ€user die ziemlich eng aneinander gebaut sind. Heute gelten strengere Feuerschutzmassnahmen.
Die alten LandungsbrΓΌcken mit ihren SpeicherhΓ€user werden nicht mehr gebraucht und nun zu modernen BΓΌro- oder WohngebΓ€uden umgebaut.
alte LandungsbrΓΌcken……werden modernisiert
Der Handel brachte Reichtum und dieser muss natΓΌrlich auch prΓ€sentiert werden. Zu sehen am Beispiel der kΓΆniglichen Residenz Stiftsgarden.
Stiftsgarden
Der 2011 in Portugal beginnende Trend der Regenschirm-Strasse hat auch in Trondheim sein Ziel gefunden.
Als Nationalheiligtum gilt der Nidarosdom in Trondheim. Er wurde 1152 erbaut und nach mehreren BrΓ€nden immer wieder aufgebaut.
Da der Nationalheld Olaf der Heilige dort begraben ist, trΓ€gt der Dom auch den Beinamen „Herz Norwegens“.
Vom Dom fΓΌhrte die Strecke ΓΌber eine kleine BrΓΌcke in den alten Hafen. Auch hier sind die GebΓ€ude denkmalgeschΓΌtzt und daher schΓΆn restauriert.
BrΓΌcke zum alten Hafenalles……restauriert und……modernisiertso sΓ€he es am Abend aus (geklautes Bild)
Wo ein alter Hafen ist, da gibt es auch einen Neuen. Der beherbergt jedoch nur noch Privatboote. Hier endete die StadtfΓΌhrung und der Durst musste bekΓ€mpft werden.
alte Zeiten……moderne Zeiten
Unser Bier genossen wir unter strahlender Sonne, doch kaum war es leer, ΓΆffnete der Himmel seine Schleusen. Die dunklen Wolken waren immer noch prΓ€sent, als wir den schΓΆnsten Leuchtturm von Norwegen passierten.
SchΓΆnster Leuchtturm Norwegens
NordwΓ€rts besserte sich das Wetter langsam und die ersten Sonnenstrahlen zeigten sich scheu.
Die Fahrt der KΓΌste entlang ist sehr entspannend. Meistens viel Vegetation, manchmal ein einzelnes Haus, dann wieder ein sehr kleines Dorf.
Einfach traumhafte Gegend…wir freuen uns schon auf morgen.
Nach einer guten Nacht aufgewacht und festgestellt, dass das Schiff ein bisschen schaukelt. Der Blick nach draussen brachte nichts, da Nebel die Landschaft einhΓΌllte. EnttΓ€uschend, denn heute stand mit dem Geirangerfjord ein erstes Highlight auf dem Programm.
haben wir noch nicht gebraucht
Also ab zum FrΓΌhstΓΌck und danach an Deck die Sonne suchen.
Grau in Grau…Alesund
Die hat sich lange geziert, aber je nΓ€her wir dem Geirangerfjord kamen umso blauer wurde der Himmel.
Der Fjord ist etwa 16km lang und gehΓΆrt zum UNESCO Weltkulturerbe. Er beeindruckt durch steile Klippen, rauschenden WasserfΓ€llen und ΓΌppigem GrΓΌn.
In Geiranger angekommen, hiess es umsteigen in den Bus und ΓΌber die Adlerstrasse ging es richtung Trollstigen.
Blaue Flecken……es klart auf……Passagiere wagen sich nach draussenWasserfall „der Brautschleier“…Adlerstrasse im HintergrundGeirangerfjord
Auf der Fahrt zum Trollstigen, sahen wir noch mehr WasserfΓ€lle und Sumpflandschaften. Allerdings liegt die Baumgrenze schon bei rund 800m, so dass die Landschaft schon hochalpin aussah,
Trollstigen ist eine berΓΌhmte Serpentinenstrasse und windet sich durch elf Haarnadelkurven die steilen BerghΓ€nge hoch. Fantastische Aussichten auf Berglandschaft und WasserfΓ€lle inklusive,
Perfekt fΓΌrs Motorrad
Zum Abendessen durften wir mit der Gondel in Andalsnes auf den Berg Nesaksia fahren. Der Nebel trΓΌbte unsere Sicht, aber nicht unsere Laune.
Abfahrt auf 706m……ca. 500m…klare Sicht bei ca.300mKΓΌstenwache gibt es auch hiervon weit her !
Nun wurde es Zeit unser Schiff wieder einzuholen. Der Treffpunkt war in Molde, der Rosenstadt. Molde ist etwa mit Lugano zu vergleichen…durch den Golfstrom und die schΓΌtzenden Berge im Norden herrscht ein mildes Klima, so dass dort Rosen gezΓΌchtet werden.
Molde die…Rosenstadt
Das Schiff traf relativ pΓΌnktlich ein und nach einem kurzen Stopp wurden die Leinen wieder gelΓΆst und morgen legen wir in Trondheim an.
unser Schiff holt uns wieder ab……und schon……geht es weiter
Ein Schlummertrunk an der Bar beendet den heutigen Tag.
Heute geht es also auf das Schiff MS Havila Polaris…frΓΌheste Check-in Zeit war 15.30 und geplante Abfahrt um 20.30. Es blieb also noch etwas Zeit um Bergen noch nΓ€her kennen zu lernen.
Bergen ist eine kleine, ruhige aber schΓΆne Stadt…bis die Kreuzfahrtschiffe kommen. Heute waren es drei StΓΌck!!!
Auf dem grossen Hauptplatz fand ein Spieletag statt. Kistenweise Legosteine, Puzzles und Schachbretter. Jung und alt fand man an den Tischen.
Lustige TruppeEindrΓΌcke von Bergen
Zeitig waren wir am Hafen und das Check-in war kurz und schmerzlos.
Die MS Havila Polaris ist eines von vier baugleichen Schiffen der Reederei Havila, welches seit August 2023 an der norwegischen KΓΌste die Postschifflinie Hurtigrute bedient
Das Schiff zeichnet sich durch seine moderne Technologie und seinen umweltfreundlichen Hybridantrieb (LNG und Batterien) aus, der bis zu 4 Stunden emissionsfreies Fahren ermΓΆglicht.
Front……Heck…Check-inhelles…und modernes..…DesignLichtspielunsere KabineSchiff ist betankt……ein letzter Blick……auf BergenFreude, dass es……endlich losgehtLeinen los……Richtung….SonnenuntergangAbendstimmung um 22.05 Uhr
Das erste Abendessen war hervorragend und wir freuen uns auf die nΓ€chsten Tage…aber halt, da war doch noch was????
Genau 1. August und somit Nationalfeiertag. Den haben wir vier Patrioten natΓΌrlich nicht vergessen.
an alles gedacht……und hoch die Tassen
Was sahen wir am Ende des Tages???? Ein Elefantenrennen auf dem Meer. Wir wurden von einem anderen Schiff ΓΌberholt. Dauer des Γberholvorgangs ca. 1 Stunde.
Die Bergenbahn von Oslo nach Bergen ist Nordeuropas hΓΆchstgelegene Bahnstrecke. In knapp sieben Stunden erlebten wir phantastische Ausblicke.
Um 06.30 wurden unsere Koffer abgeholt und per LKW nach Bergen transportiert. Dermassen erleichtert schmeckte das FrΓΌhstΓΌck noch viel besser.
Schon zu Anfang der Reise fΓΌhlten wir uns ein bisschen daheim…eine Weiterentwicklung der Ren460 aus der Schweiz fΓΌhrte den Zug an.
AnfΓΌhrer……MitlΓ€ufer……adieu Oslo
Als Komforteinrichtung besitzen die Lokomotiven im klimatisierten FΓΌhrerstand einen KΓΌhlschrank und eine Herdplatte zum Kaffee kochen. Ebenfalls ist ein Jagdgewehr an Bord, um bei einem Wildunfall das verletzte Tier schnell zu erlΓΆsen.
Der erste Teil der Fahrt fΓΌhrte bei Regen vom flachen Land im GroΓraum Oslo, ΓΌber wald- und seenreiche Landschaften.
RegenlandschaftWΓ€lder, FlΓΌsse……und Seen
Vor dem Anstieg in die Berge und bis zum hΓΆchstgelegenen Bahnhof Finse (1222 m ΓΌ.M.) glich die Szenerie einer hochalpinen Landschaft.
Karge Landschaft..…auf dem Weg nach FinseNette Idee
Relativ schnell bemerkten wir, dass sich der Zug mit einer hohen Geschwindigkeit bewegt. Unsere Messung ergab eine HΓΆchstgeschwindigkeit von 160km/h. Wer so zΓΌgig unterwegs ist, muss auch mal einen Gegenzug abwarten.
Nicht schlecht fΓΌr eine BergbahnGegenzug
Nach Finse ging es wieder bergab und die Sonne zeigte sich langsam. Eigentlich wie eine Fahrt ΓΌber den Gotthard ins Tessin.
Unter den Mitreisenden waren auch junge Damen, welche sich die Zeit mit Haare, Make up und NΓ€gel machen vertrieben…omgπ±π±π±
PΓΌnktlich wie ein schweizer Uhrwerk fuhren wir im Bahnhof Bergen ein. Nach einem kurzen Dank an den LokfΓΌhrer machten wir uns auf die Suche nach unserer Bleibe.
Bahnhof Bergen……Arbeitstier……Dompteur
WΓ€rmende Sonnenstrahlen begleiteten uns auf dem Weg durch das schmucke Γrtchen.
Die Hauptattraktion ist das Hanseviertel Bryggen. Dieses Weltkulturerbe besteht aus Resten der mittelalterlichen Besiedlung entlang des Hafenbeckens. Erinnerungen an Ballenberg wurden wach.
Bryggen von hinten…und Blicke……in den……Gassenam Nachmittag……und am Abend
Da unsere Koffer um 17 Uhr noch nicht im Hotel eingetroffen waren, suchten wir ein Restaurant zum Abendessen. Kein leichtes Unterfangen, wenn noch ein Kreuzfahrtschiff vor Anker liegt. Hat dann doch noch geklappt und zum Ausklang des Tages fuhren wir auf den Floyen, den Hausberg von Bergen.
Die einzige Standseilbahn Norwegens kommt aus der Schweiz und wurde von Garaventa geliefert. Sie ΓΌberwindet eine HΓΆhendifferenz von 302m mit Steigungen von 16Β°-25Β° in fΓΌnf Minuten.
Blick vom Floyen……auf Bergenzum Norkkapp noch 1508km