USA Westküste (Tag 3)

Donnerstag, 18.06.2026

Bakersfield – San Francisco

Lake Havasu besitzt eine Brücke aus London, welche für den Verkehr nicht mehr ausreichte und abgebrochen werden sollte. Ein amerikanischer Geschäftsmann liess die Brücke abbauen und Stein für Stein in Lake Havasu wieder aufbauen.

Etwas verwunderte Augen schauten auf das Frühstücksbuffet…besser gesagt auf das Geschirr….alles nur Plastik und Pappe. Hampton by Hilton spart wo sie können.

Der heutige Tag gehörte ganz der Mutterstrasse der USA, der Route 66. Über Fort Mohave ging es in die Berge nach Oatman, der ältesten Goldgräberstadt. Mit viel Kitsch wird man in dieser Ortschaft in eine andere Welt, abgelegen von der Zivilisation geführt.

Zu Goldgräberzeiten wurden viele Esel als Lastentiere benutzt. Nach dem der Goldrausch vorbei war, hat man die Tiere einfach sich selbst überlassen. Diese haben sich vermehrt und streunen in der Wildnis umher. Ab und zu sind sie auf der Strasse zu sehen, oder auch in Oatman.

Nach Oatman befuhren wir die bloody 66. Dieser Abschnitt hat viele Fahrzeuglenker auf dem Gewissen. Auf 8 Meilen schlängelt sich die Strasse wie eine Klapperschlange um die Berge. Ist der Fahrer nicht bei der Sache beisst sie, auf den nächsten 191 Kurven ohne Schutz vor den Abgründen, gnadenlos zu.

Auf dem höchsten Punkt dieses Abschnitts besuchten wir eine Gedenkstätte für Verunfallte und solche, die dem Himmel etwas näher sein wollen.

Der Mittagshalt wurde in einem typischen Diner aus den 50er Jahren gemacht. Burger, Pommes, Milchshake und vieles mehr was man so aus den Filmen kennt wurde angeboten.

Seligman die nächste Ortschaft lag auf dem Colorado Plateau und bediente ebenfalls sämtliche Klisches der Route 66. Als Hauptatraktion gilt der Barbershop von Angel Delgadillo, welcher 99 Jahre alt ist. Seine Tochter führt den Shop, aber er schaut jeden Tag zum Rechten.

Zusätzlich wurden wir von einem veritablen Regenguss überrascht, bei dem wir feststellten, dass Jaqueline etwas inkontinent war (Dachfenster undicht).

Der Regen forderte seinen Tribut…

Endstation für heute war der Ort Williams, welcher 2062 m.ü.M liegt und das Tor zum Grand Canyon ist.

Ein Gedanke zu „USA Westküste (Tag 3)“

  1. Ich bin bezüglich des Geschirrs beim Zmorge erstaunt, dass ihr die ersten beiden Tage NICHT mit Plastik und Karton hantieren musstet…

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