USA Westküste (Tag 14)

Dienstag, 23.06.2026

Los Angeles – Zürich

Abreisetag…langweiliges Warten. Claudio und Marisa hatten einen Shuttlebus organisiert, der uns zu einem kleinen Einkaufscenter brachte. Half ein bisschen und trotzdem verging die Zeit nicht. Kam dazu, dass bei Barbara nach dem Morgenessen plötzlich akute Magenbeschwerden auftraten.

Zwischendurch eine email von unserer Premiumfluggesellschaft SWISS…“aufgrund eines Ladefehlers gibt es auf dem Rückflug keine Kopfhörer“…Kommentar überflüssig. Austria Airlines hat glücklicherweise in Los Angeles ausgeholfen.

Einchecken am Flughafen von LA…ganz grosses Kino…Schalter gab es nur noch für Business- und Firstclass…alle andern mussten an die Automaten. Kein Problem, wenn alle funktioniert hätten…und der Support erstklassig…“probieren sie einen andere Automaten“…

Alles Vergangenheit…es folgte die Verabschiedung von Marisa und Claudio. Danke an euch beide, auch ihr habt mit eurem Engagement diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Nachtrag…die Unpässlichkeit von Barbara hat sich fast erledigt🤗

Angekommen in Zürich ging es weiter im Highlight-Modus. Erich und Maya überraschten uns am Flughafen und chauffierten uns nach Hause. Dord angekommen wartete ein feiner Aprikosenkuchen von Elisabeth auf uns. Die gute Seele hat auch den Kühlschrank mit währschafter schweizer Kost gefüllt.

Dank allen, die mit der einen oder anderen Tat mitgeholfen haben, dass wir sorgenfrei reisen konnten.

Ab dem 5. Juli sind wir wieder mit dem Motorrad unterwegs😀😀😀

USA Westküste (Tag 13)

Montag, 22.06.2026

Santa Barbara – Los Angeles

Zurück zum Start, unser Motto für den heutigen Tag. Aber zwischen Santa Barbara und dem Hotel schauten wir uns noch einiges an.

In Malibu, dem Nobelort wo es vor zwei Jahren gebrannt hat, sahen wir noch Zeugen dieses Brandes. Einige Häuser wurden verschont, von anderen waren nur noch die Stützen des Fundaments zu sehen.

Wir schauten hoch auf die Prachtsvillen mit all ihren Privatstrassen und Sichtschutzmauern und staunten, wie viele reiche Leute es gibt.

Nächste Haltestelle…der Pier von Santa Monica, wo die Route 66 endet. Alles ist gepflegt und sieht toll aus, aber in meinen Augen auch ein Ort der überbewertet wird.

Weiter zur Muscle Beach, das unter freiem Himmel gelegene Fitnessstudio. Hier trainierte in den 70er Jahren einst Arnold Schwarzenegger.

Später wurde es exklusiver, denn wir sahen uns Beverly Hills an. Neben Protz- und Prunkgeschäften waren auch sehr teure Fahrzeuge, Kunstwerke und spezielle Personen auf der Strasse zu sehen. Absoluter Höhepunkt (nein nicht für mich) war das Hotel Beverly Wilshire, wo Julia Roberts in pretty woman mit Richard Gere ein Techtelmechtel hatte.

Ein Höhepunkt jagte den andern…der Walk of Fame wurde angesteuert…auch hier viel Klamauk um nichts…

Mit „El Pueblo“ besuchten wir den Punkt von Los Angeles wo die Stadt 1781 von Einwanderern aus Mexico gegründet wurde.

Die Fahrt Richtung Hotel führte uns durch das Stadtzentrum. Die Hochhäuser hier sind bedeutend kleiner gebaut, was der Erdbebengefahr geschuldet ist.

Als Abschluss gab es noch ein Abschiedsessen mit einem kleinen Wettbewerb. Gefragt waren die Gesamtkilometer unserer Reise. Tanja gewann mit 4500 km den ersten Preis…eine Reise nach LA….ha, ha, ha….nein natürlich nicht, aber ein T-Shirt war es allemal wert.

Armin der Reiseleiter verabschiedete sich, er und Jaqueline fahren nach Denver. Dort warten übermorgen schon seine nächsten Gäste…zu guter Letzt noch ein Spruch von ihm….

Die alten Zähne wurden schlecht und man begann sie auszureissen. Die Neuen kamen gerade recht um damit ins Gras zu beissen.

Good bye Armin, du warst eine echte Bereicherung auf dieser Reise.

USA Westküste (Tag 12)

Sonntag, 21.06.2026

Santa Maria – Santa Barbara

Die Verkehrsschilder kündigen schon Los Angeles an. Ein untrügliches Zeichen, dass unsere Reise bald zu Ende geht.

Nach dem gestrigen Fahrtag, war heute ein lockeres Programm angesagt. Wir stoppten in Solvang, das man die dänische Hauptstadt von Amerika nennt. Das ganze Dorf wurde gemäss dänischer Architektur nachgebaut und wurde so wen wunderts…zu einer Touristenattraktion.

In Solvang hatten wir noch ein AHA Erlebnis…Armin sagte zu uns…“Wenn ihr nicht mehr wisst wo der Bus steht, sucht ihn dort wo der Pfeffer wächst“. Tatsächlich standen am Busparkplatz einige Pfefferbäume.

Santa Barbara ist eine alte Missionsstadt. Selbstredend, dass wir die Missionskirche besuchten. Sozusagen geläutert, besuchten wir anschliessend Venice Beach. Sonntagnachmittag und Sonnenschein…es herrschte eine ausgelassene Stimmung am Strand.

Nun war es auch bei uns an der Zeit zum Hotel zu fahren und den Pool zu geniessen.

Ein Bier zum Apèro, ein perfektes Steak mit einem guten Glas Rotwein…so ging unser Sonntag zu Ende.

USA Westküste (Tag 11)

Samstag, 20.06.2026

San Francisco – Santa Maria

Weiter geht die Reise am heutigen Samstag. Der Weg führt uns via Monterey nach Santa Maria.
Wieder durchfuhren wir ein Gebiet wo nur Früchte und Gemüse angebaut wird. An einem Verkaufsstand hielt Claudio an und wir konnten uns mit frischen Vitaminen eindecken. Diesen grossen Erdbeeren und Kirschen konnte man einfach nicht wiederstehen.

Ein paar Minuten später wieder ein Halt, diesmal wurde ein Artischocken Verkaufsstand besucht. Zum Probieren gab es fritierte Artischocken welche bei den Reisegästen völlige Begeisterung auslösten.

Monterey lebte ursprünglich von der Sardinenfischerei und der Verarbeitung zu Dosenfisch. Nachdem die Bucht überfischt wurde, zogen die Fabriken weg und heute findet man in den Hallen vorwiegend Restaurants und Souveniershops.

Mit dem 17 Mile Drive durften wir eine Privatstrasse befahren, an der viele Promis aus Show- und Filmbusiness wohnen. Nettes Schmankerl…es wurde ein Wegzoll von 120 Dollar verlangt!

Nach Carmel befuhren wir den Pacific Coast Highway 1, der wegen Murgängen für fast 4 Jahre gesperrt war. Für die nächsten 200 km reihte sich Kurve an Kurve schön der Küste nach. Zuweilen wurde die Fahrt etwas zäh, weil an den Aussichtspunkten fast immer ein Verkehrschaos herrschte. Claudio und Jaqueline meisterten dieses Kurvengeschlängel mit unvergleichlichen Aussichten mit Bravur.

Die einsame Zypresse am 17 Mile Drive trotz seit über 250 Jahren der Natur. Sie steht für Widerstandsfähigkeit und die Schönheit der Küste.

Einen unerwarteten aber interessanten Stopp gab doch noch…In einer Bucht sonnten sich dutzende See-Elefanten.

Nachtessen war heute etwas später, dafür all you can eat…

USA Westküste (Tag 10)

Freitag, 19.06.2026

San Francisco

Ein erster Blick aus dem Fenster zeigte San Francisco bedeckt und windig. Ein krasser Unterschied zu den letzten Tagen.

Unser erster Tagespunkt war eine Stadtführung mit Bus und zu Fuss. Eine kleine hübsche Stadt, welche auf drei Seiten von Wasser umgeben ist und somit nur zurückhaltend wachsen kann.

Über die Goldengate Brücke ging die Fahrt nach Sausalito, einem ehemaligen Hippie- und Künstlerviertel. Heute leider auch von Personen mit viel Geld aufgekauft.

Zweiter Tagespunkt…eine Schifffahrt zur Goldengate Brücke und um Alcatraz herum. Die Golden Gate und die Stadt vom Wasser aus zu sehen, gab noch einmal eine neue Perspektive. Begleitet wurde das Boot von einigen Seelöwen und Delfinen.

Danach hatten wir endlich ein bisschen Freizeit ;-). Zeit am Pier 39 die Souveniershops und andere Attraktionen zu inspizieren.

Nach dem Nachtessen durften wir einmal mit einem Cable Car mitfahren…Diese sind heute nur noch auf 3 Linien aktiv und dies auch nur noch für Touristenfahrten. Die Fahrt musste aber redlich verdient werden…ca. 1Stunde anstehen bei einer kalten Brise. Beeindruckend ging es die steilen Hügel hoch und bei der Talfahrt musste kräftig gebremst werden. Da die Bremsklötze aus Holz sind, hing ein leichter Holzbrandgeschmack in der Luft. Diese Bremsklötze müssen übrigens alle 3 Tage erneuert werden.

Die Fahrt zurück zum Hotel führte über die Twin Peaks, einem Aussichtspunkt der die Lichter der Stadt reflektierte.

Was sonst noch auffiel…In der Innestadt fahren zahlreiche autonome Taxis herum. Es ist ein verstörender Anblick ein Auto ohne Fahrer zu sehen. Höhepunkt war eine Person, welche auf dem Fahrersitz sass, die Beine zum Fenster hinaus streckte und am Telefon rumdrückte…Es kommen gute Zeiten auf uns zu🥴.

USA Westküste (Tag 9)

Donnerstag, 18.06.2026

Bakersfield – San Francisco

Und täglich grüsst das Murmeltier beim Frühstück…Anke und Konfi sind einfach Mangelware und dadurch wird die Auswahl für den Eidgenossen eher bescheiden.

Trotzdem oder gerade deshalb ging es pünktlich Richtung Norden zum Sequoia National Park.

Wir durchfuhren ein Gebiet, in welchem nur Zitrusfrüchte, Trauben und Nüsse angebaut werden. Kilometerweite Plantagen die alle bewässert werden. Bei Wasserknappheit wird jedoch das Wasser pro Hektare limitiert.

Angekommen im Sequoia National Park, fiel mir als „bäumiger“ buchstäblich der Kiefer runter. Diese Sequoiabäume sind mit ca. 90 m etwas kleiner wie die Redwoodbäume, dafür haben sie einen grösseren Umfang. Die grössten Exemplare haben einen Durchmesser von 7 – 8.5 m und sind zwischen 2000 – 3000 Jahre alt. Da haben wir bei uns nur Zahnstocher im Wald.

Speziell an den Sequoiabäumen ist, dass die Tannenzapfen ihre Samen nur bei grosser Hitze abwerfen. Darum wird heute gezielt Feuer gelegt um diesen Prozess auszulösen. Der Baum reagiert mit einer, bis zu einem Meter dicken Rinde, gegen diese Hitze.

Noch eine Geschichte vom Reiseleiter zum Thema Baum…
Ein Soldat stand als Baum getarnt Wache. Kommt der Feldweibel vorbei und herrscht ihn an „Soldat sie haben sich bewegt…welche Begründung haben sie?
Sagt der Soldat…Schauen sie, als der Hund mir ans Bein pinkelte habe ich mich nicht bewegt.
Als das Liebespaar mir ein Herz in den Arsch geschnitzt hat habe ich mich nicht bewegt. Aber als zwei Eichhörnchen die Hosenbeine herauf gekrabbelt sind und ich sie sagen hörte „die zwei Nüsse essen wir sofort und der Tannenzapfen nehmen wir als Vorrat mit“….da wurde es mir zuviel.

Weiter ging die Reise Richtung San Francisco. Vom Bus lässt es sich einfach in die zu überholenden Fahrzeuge schauen. Auffällig dabei ist, dass die Benzinveganer (Teslafahrer) ihre Pratzen irgendwo haben, aber sicher nicht am Steuerrad.

Je näher wir der Stadt kamen, desto kühler wurde es. Gestern noch über 40 Grad und heute empfing uns SF mit windigen 22 Grad.

USA Westküste (Tag 8)

Mittwoch, 17.06.2026

Las Vegas – Bakersfield

Good bye Las Vegas (Nevada)…wir verliessen das Spielerparadies schon recht zeitig Richtung Kalifornien nach Bakersfield. 07.00 Uhr war Abfahrt, denn das Frühstück wurde in einem Restaurant ausserhalb eingenommen. Ich denke, mit der Erfahrung vom Vortag wären wir wohl erst gegen 11 Uhr weggefahren.

Die Bestellung im Restaurant warf einige Fragen auf, denn „Anke und Konfi“ kannten sie nicht wirklich. Ein echter Eidgenosse isst aber Rösti und Wurst eher zum Znacht.

Auch heute gab es eine Planänderung…das Death Valley fiel wegen Hitze aus. Ab 40 Grad dürfen Busse nur noch auf eigene Verantwortung reinfahren. Sollten sie eine Panne haben oder Hilfe benötigen, fällt eine saftige Strafe an. Dies wollte Claudio der Jaqueline nicht zumuten.

Alternativ besuchten wir Calico Ghost Town, eine alte Westernstadt aus der Goldgräberzeit.

Kurz danach wurde ein Outlet-Center angepeilt, wo wir genügend Zeit hatten ein Schnäppchen zu ergattern…sofern noch jemand Geld hatte.

Durch die Mojave Wüste, vorbei an der Edwars Air Force Base und später am Mojave air and space port boneyard. Dort finden ausgediente Flugzeuge einen Ruheplatz. Das trockene Klima verhindert Rost und Korrosion. Entweder werden die Flugzeuge parkiert für den Weiterverkauf, oder sie werden als Teilelieferant verwendet und am Schluss verschrottet.

Das Abendessen in einem Steakhouse sorgte dann kurzzeitig für grosse Augen. Ich bestellte ein grosses Bier…Marco, Daniela und Barbara bestellten das selbe….serviert wurde für jeden ein Bierkrug mit 7,5 dl…Das Abendessen in einem Steakhouse sorgte dann kurzzeitig für grosse Augen. Ich bestellte ein grosses Bier…Marco, Daniela und Barbara bestellten das selbe….serviert wurde für jeden ein Bierkrug mit 7,5 dl…🤣🤣🤣🤣

USA Westküste (Tag 7)

Dienstag, 16.06.2026

Las Vegas

Der heutige Tag konnte individuell genutzt werden. Entweder man versuchte sein Glück an den Spieltischen oder Automaten, oder der Pool lockte mit einer Abkühlung. Auch der Stadtbummel durch Las Vegas bei Tag war eine Möglichkeit…jeder nach seiner Laune.

Bei uns stand das Highlight der ganzen Reise an…ein Helikopterflug in den Grand Canyon mit Landung im Valley of Fire.

Doch bevor es soweit war, wurde im Hotel gefrühstückt. Dies musste jedoch zäh verdient werden. Anstehen bis ein Tisch frei wurde, warten bis die Bedienung kam..wieder warten bis alles serviert wurde. Dies alles in einem seeehr gut gekühltem Lokal mit einem Lärmpegel der einem Rockkonzert gleich kam.
Pluspunkt…unser Frühstück war erstklassig, hätte aber für die ganze Reisegruppe gereicht.

Ausspannen am Pool war unsere Wahl…aber bitte nicht in den tieferen Teil des Pools schwimmen, denn der war abgesperrt mit einer Kette. Berührte man die, wurde man von der Aufsicht sofort mit einem Pfiff aus der Trillerpfeife zurecht gewiesen.

Abholung für den Sonnenuntergangsflug war um 16.15 Uhr. Es folgte das Einchecken, Ausweis- und Gewichtskontrolle sowie ein Film über die Sicherheitsvorkehrungen.

Bevor es allerdings losging, hatten wir noch eine Überraschung für Marco. Er wird im nächsten Jahr 50 und wir alle schenkten ihm diesen Flug.

Unser Pilot Ryan stellte sich vor und führte uns zum Heli. Auch er wiederholte die wichtigsten Sicherheitsregeln noch einmal…Türen während des Flugs nicht öffnen, dem Pilot nicht in Steuereinheit greifen…🤔🤭🤣

Dann Abflug über den Hooverdam, Lake Meade und rein in den Grand Canyon.

Im Valley of Fire landeten wir, bewunderten das Farbenspiel der Umgebung bei untergehender Sonne bei einem Glas Sekt.

Nach rund 30 Minuten ging es zurück und mit einem Flug über Las Vegas in der blauen Stunde fand dieses aussergewöhnliche Abenteuer sein Ende.

Nun der Tag war noch nicht zu Ende…es ging wieder in die Höhe. Eine Fahrt mit dem grössten Riesenrad der Welt (168m), zeigte uns Las Vegas in der Nacht.

Ein kurzer Snack, noch einmal das Wasserspiel beim Hotel Bellagio angeschaut und dann ab ins Bett.

USA Westküste (Tag 6)

Montag, 15.06.2026

Bryce Canyon – Las Vegas

Das heutige Programm wäre der Bryce Canyon und Zion National Park gewesen. Aufgrund einer kurzfristigen lokalen Verkehrsbestimmung, dürfen Tourbusse und Wohnmobile nicht mehr in den Zion National Park fahren.

Somit blieb nur der Bryce Canyon, der zu den Aufsehen erregendsten Nationalparks in den USA zählt.

Im eigentlichen Sinne ist der Bryce kein Canyon, sondern ein Amphitheater mit grandiosen, bizzarren Felsformationen.

Um 08.00 ging die Fahrt los zum höchsten Punkt auf 2700 m. Um diese Zeit war das Farbenspiel zwischen Sonne, Schatten und rotem Gestein einmalig. Ein weiterer Pluspunkt…fast noch keine Touris auf der Piste…

Weiter ging es durch den Red Canyon und den Dixie National Forrest nach Cedar City.

Nach einer kurzen Pause fuhren wir auf die I-15 und steuerten Las Vegas an.  Von der Höhe ging es wieder runter in die Ebene. Mit jedem Kilometer stieg die Temperatur, so dass wir wieder bei 40 Grad angekommen sind.

Interessant hier waren die double und triple Trailers, LKW Züge mit einer Gesamtlänge von bis zu 60 m.

Je näher wir Las Vegas kamen, desto urbaner die Gegend und dichter der Verkehr.

Das Abendessen war gut, jedoch war dem Sevicepersonal wohl die Reihenfolge nicht ganz klar…Das Getränk konnten wir erst beim Hauptgang bestellen. Was auch noch auffiel…den Schweizern kann man es einfach nicht recht machen…kaum vom Bus ausgestiegen, klagen sie über die läppischen 42 Grad und im Restaurant jammern sie über die Kälte🤣🤣🤣🤣.

Nach dem Essen durften wir eine Stadtrundfahrt mit Jaqueline geniessen. Dabei machten wir Halt bei einer gigantischen Lasershow und dem obligaten „Welcome to Las Vegas“ Schild.

Zum Schluss ein Rundgang durch die gigantischen Hotelhallen mit dem Thema Frankreich. Disneyland in klein!!!!

USA Westküste (Tag 5)

Sonntag, 14.06.2026

Kayenta – Bryce Canyon

Heute wurden wir in die Zeit der Westernfilme zurückgeführt. Die Fahrt durch das Monument Valley, das Land der Cowboys und Indianer mit den imposanten bizzaren Felsformationen, war das erste Highlight des Tages.

Das Monument Valley wurde für viele Aussenaufnahmen von Westernfilmen genutzt. Wir haben auch hier wieder auf Clint Eastwood gewartet, aber vielleicht konnte er auch nicht mehr in den Sattel steigen.

Weiter ging die Fahrt auf der I-95 Richtung Bryce Canyon. Ein Strassenschild informierte, dass auf den nächsten 200 km keine Tankstelle oder ähnliches mehr folgen würde.

Aber was auf dieser Strecke geboten wurde, kann man fast nicht in Worte fassen. Mit jedem Kilometer änderte sich die Landschaft…zum Teil sanft, dann wieder wild.

Auf dem Weg begleitete uns der White Canyon und später der Glen Canyon, bevor wir den Colorado River überquerten.

Mittagshalt wurde an einer Tankstelle in der Nähe des Lake Powell gemacht. Sonntag ist Ausflugstag und die zahlreich mitgeführten Boote mussten betankt werden. Entsprechend war auch der Andrang im Restaurant.

Wir entschieden uns für ein Sandwich aus dem Tankstellenshop…Heureka wir ergatterten sogar ein Thunfischsandwich….GRMPFL…es war gefroren.

Von nun an machten wir Höhenmeter und die Temperatur senkte sich auf 18 Grad. Mit jedem Meter drehte das Wetter und zum Schluss regnete es.

Auf rund 2000m erreichten wir ein Plateau, auf welchem Viehzucht betrieben wird. Das ganze Plateau wird bewässert, so dass genügen Gras wächst. Es sind sozusagen Bergbauern in der Ebene. Ebenfalls war zu beobachten, dass die Baumgrenze mit 2000 – 3000 m höher als bei uns.

Das Hotel am Eingang des Bryce Canyons liegt auf 2300m und entspechend kühl wurde es am Abend.🥶