USA Westküste (Tag 4)

Samstag, 13.06.2026

Williams – Kayenta

Ein Tag voller Höhepunkte wurde uns von Reiseleiter Armin versprochen. Genau genommen stand heute der Grand Canyon Nationalpark auf dem Programm.

Bis zu 1700 m tief stürzen die roten und okerfarbenen Steilwände hinab zum Coloradoriver. Dieser hat den Grand Canyon innerhalb der letzten 2-5 Milionen Jahre erschaffen.

Auf einer Länge von ca. 450 km und einer Breite von ca. 30 km hat man sozusagen ein Blick in die Erdgeschichte.

Vom Besucherzentrum waren es ein paar Schritte bis zum ersten Aussichtspunkt. Armin verlangte von uns, dass wir die ganze Zeit nach unten auf den Boden schauen sollten…und zwar so lange bis zu seinem Zeichen. Gehorsam trotteten wir wie Sträflinge hinter ihm her. Dann das Zeichen zum Kopfheben….und da hatten wir das majestätische Panorama direkt vor uns, ATEMBERAUBEND!

Bei einer kleinen Wanderung konnten wir das tolle Panorama in vollen Zügen geniessen.

Auf dem Weg nach Kayenta fuhren wir durch das Navajo Indianerreservat mit grossartigen Landschaften.

Das Hotel wird von Navajo Indianern geführt, die uns sehr freundlich empfingen. Einziger Wermutstropfen…im ganzen Reservat gilt ein Alkoholverkaufs-Verbot. Also auch kein Feierabendbier….

….fast, den der Begleitengel Marisa hat vorgesorgt und Bier und Wein eingekauft. Trinken durften wir nur auf den Zimmern und die Leergebinde müssen wieder zum Bus zurück gebracht werden😀.

make America great again👍

USA Westküste (Tag 3)

Freitag, 12.06.2026

Lake Havasu – Williams

Lake Havasu besitzt eine Brücke aus London, welche für den Verkehr nicht mehr ausreichte und abgebrochen werden sollte. Ein amerikanischer Geschäftsmann liess die Brücke abbauen und Stein für Stein in Lake Havasu wieder aufbauen.

Etwas verwunderte Augen schauten auf das Frühstücksbuffet…besser gesagt auf das Geschirr….alles nur Plastik und Pappe. Hampton by Hilton spart wo sie können.

Der heutige Tag gehörte ganz der Mutterstrasse der USA, der Route 66. Über Fort Mohave ging es in die Berge nach Oatman, der ältesten Goldgräberstadt. Mit viel Kitsch wird man in dieser Ortschaft in eine andere Welt, abgelegen von der Zivilisation geführt.

Zu Goldgräberzeiten wurden viele Esel als Lastentiere benutzt. Nach dem der Goldrausch vorbei war, hat man die Tiere einfach sich selbst überlassen. Diese haben sich vermehrt und streunen in der Wildnis umher. Ab und zu sind sie auf der Strasse zu sehen, oder auch in Oatman.

Nach Oatman befuhren wir die bloody 66. Dieser Abschnitt hat viele Fahrzeuglenker auf dem Gewissen. Auf 8 Meilen schlängelt sich die Strasse wie eine Klapperschlange um die Berge. Ist der Fahrer nicht bei der Sache beisst sie, auf den nächsten 191 Kurven ohne Schutz vor den Abgründen, gnadenlos zu.

Auf dem höchsten Punkt dieses Abschnitts besuchten wir eine Gedenkstätte für Verunfallte und solche, die dem Himmel etwas näher sein wollen.

Der Mittagshalt wurde in einem typischen Diner aus den 50er Jahren gemacht. Burger, Pommes, Milchshake und vieles mehr was man so aus den Filmen kennt wurde angeboten.

Seligman die nächste Ortschaft lag auf dem Colorado Plateau und bediente ebenfalls sämtliche Klisches der Route 66. Als Hauptatraktion gilt der Barbershop von Angel Delgadillo, welcher 99 Jahre alt ist. Seine Tochter führt den Shop, aber er schaut jeden Tag zum Rechten.

Zusätzlich wurden wir von einem veritablen Regenguss überrascht, bei dem wir feststellten, dass Jaqueline etwas inkontinent war (Dachfenster undicht).

Der Regen forderte seinen Tribut…

Endstation für heute war der Ort Williams, welcher 2062 m.ü.M liegt und das Tor zum Grand Canyon ist.

USA Westküste (Tag 2)

Donnerstag, 11.06.2026

Los Angeles – Lake Havasu

Nach einer erholsamen Nacht erkundeten wir das Frühstücks-Buffet. Wie angenommen, werden wir uns wohl die nächsten Tage am Morgen etwas kalorienreicher ernähren.

Abfahrt mit Jaqueline (Kosename des Cars) war pünktlich um acht Uhr. Raus aus Los Angeles mit 65 Meilen / h. Ja man kann von den Amerikanern noch etwas lernen…Jedes Fahrzeug darf gleich schnell fahren und es darf links wie rechts überholt werden.

Kurz nach Palm Springs, besuchten wir eine Westernstadt, in der vor einigen Jahren Filme gedreht wurden.

Nächstes Ziel war der Joshua Tree National Park. Diese Bäume die wie Kakteen aussehen, aber zu den Liliengewächsen gehören wachsen nur ca.2 cm pro Jahr. Die ältesten Exemplare sind bis zu 900 Jahre alt.

Vom Aussichtspunkt Key’s View hatten wir einen wunderbaren Blick auf das Coachella Tal durch welches auch der San Andreas Graben verläuft.

Auf dem weiteren Weg trafen wir noch einige kuriose Steingebilde.

hoffentlich bleibt der oben

Nun folgten etwa 200 km Einöde durch ein Indianerreservat. Gerade Strassen und ausser Wüste war gar nichts zu sehen.

Das einzige was wir erfuhren, war die Übersetzung des Wortes Vegetarier. In der Indianersprache heisst das „der zu faul ist um zu jagen“.

Eine kleine Randnotiz…die Temperaturen erreichten heute gute 40 Grad….es war durstig heute!

Nach einem Kilometerreichen Tag erreichten wir Lake Havasu im Bundesstaat Arizona, wo ein perfekt gebratenes Steak und ein eiskaltes Bier das Ende des Tages bedeuteten.

USA Westküste (Tag 1)

Mittwoch, 10. Juni 2026

Zürich – Los Angeles

Pünktlich um 06.00 Uhr wurde es unruhig im Bett…selbstverständlich weckte uns das Reisefieber.

Die Bahn tat das ihre dazu, so dass wir um 10 Uhr am Flughafen eintrafen. Marco und Tanja warteten schon sehnlichst auf Verstärkung….ihr Reisefieber-Wecker klingelte noch früher als unserer. Kurz darauf stiessen auch Pina und Daniela dazu…Gruppe komplett, ab zum selbstständigen Kofferaufgeben. Diese Aufgabe wurde mit Bravour erledigt, Passkontrolle ohne Beanstandung passiert und auch die Sitzplätze im Flugzeug haben alle gefunden.

Leaving selfie
Plätze gefunden
Ciao kalte Schweiz

Bis nach Grönland verwehrte uns der Nebel die Sicht nach unten. Aber genau über dieser Eislandschaft hatten wir eine klare und einmalige Sicht.

Nach diesem Naturspektakel war wieder Tristesse angesagt. Doch pünktlich zum Anflug auf Los Angeles wurde die Sicht wieder besser.

Nun folgte die Einreise in die USA mit der üblichen Kontrolle der Einwanderungsbehörde. Nachdem wir alle unsere Portraits und Fingerabdrücke dem Staat zur Verfügung stellten, stand der Einreise nichts mehr im Weg.

Bei angenehmen 24 Grad und Sonnenschein wurde unsere Reisegruppe zum Hotel geführt, welches ca. 10 Minuten vom Flughafen entfernt liegt.

Zimmer kurz bezogen und anschliessend wurde der erste Reisetag gebührend begossen.