Deutschland Tour (Tag 15)

Sonntag, 19. Juli 2026

Rothenburg ob der Tauber

Ungläubige Blicke zum Aufstehen…es regnet und ist markant kühler. Kein Problem, denn erst mal ist Frühstück angesagt.

In der Zwischenzeit hatte auch die Sonne ein Einsehen und zeigte sich zwischen den Wolken.

Eine vier Kilometer lange Stadtmauer umgibt die Altstadt. Über den Turmweg spazierten wir über den überdachten Wehrgang fast die ganze Mauer entlang. Dabei passierten wir unter anderem das Galgentor und den Strafturm.

Interessant waren auch die Spendertafeln. Mit 1000.- Euro meisselt die Stadt den Namen und Wohnort in einen Stein und baut diesen dauerhaft auf dem begehbaren Teil der Mauer ein. Aufgefallen ist mir eine Inschrift „Jakob Müller & Frau“…muss wohl ein sparsamer Schwabe gewesen sein.

Weiter zur St. Jakobs-Kirche, von wo sich der Jakobsweg verzweigt. Einerseits nach Ulm / Konstanz, anderseits nach Tübingen / Speyer.

Der Markplatz mit dem Rathaus war ebenso markant wie das Plönlein. Dieser Platz ist einer der berühmtesten Fotomotive Deutschlands. Der Name, abgeleitet vom lateinischen „planum“ (kleiner Platz), bezeichnet ein malerisches Ensemble aus einem schiefen Fachwerkhaus, einem Brunnen und einem Turm mit Tor.

Nachdem wir alles bildlich festgehalten hatten, kam der Durst…ein Restaurant angepeilt, welches Getränke nur mit Speisen verkaufen wollte…aber offenbar waren wir schon dermassen dehydriert, dass sie gnädigsterweise auch die 10 Euro für Getränke entgegen nahmen. Bei soviel Gastfreundschaft wollten wir nicht sitzenbleiben bis zum Essen und machten uns vom Acker.

Kurzdarauf drängte die weltbeste Sozia auf das Nachtessen…noch nicht hungrig aber folgsam widersprach ich nicht. Kurz darauf zeigte sich der Entscheid als goldrichtig…die Leute standen Schlange für einen Tisch und bis das Essen serviert wurde, dauerte es immer länger.  Wir hingegen hatten ein entspanntes Nachtessen mit einem lustigen Kellner.

Mit der Abendsonne und angenehmen Temperaturen schlenderten wir zufrienden zum Hotel.

Hallo, ich freue mich etwas von dir zu hören