Dienstag, 14. Juli
Erfurt – Hannover (270 km)
Überraschung 1: Nachdem wir bei gut 28 Grad das Restaurant verliessen und unser Nachtlager aufsuchten, staunten wir am Morgen nicht schlecht, als die Hotelfenster ganz nass waren. Über Nacht hatte es doch tatsächlich geregnet.
Zu Beginn der Fahrt war es dann mit 18 Grad auch merklich kühler.
Ausserhalb Erfurt wieder das gewohnte Bild…Weizenfelder soweit das Auge sehen kann. Zwischendurch einige riesige Bauernhöfe aus DDR Zeiten.


Aber der moderne Bauer setzt auf Entschädigungen. Es werden überall neue Windräder montiert.


Nach dem Tod Kaiser Wilhelms I. 1888 wurden vielerorts repräsentative Denkmäler zu Ehren des Verstorbenen errichtet. Das Kyffhäuserdenkmal ist eines der größten und bekanntesten dieser Kaiser-Wilhelm-Denkmäler.

Überraschung 2: Bei der Fahrt durch den Südharz passierten wir das Städtchen Stolberg. Es wird beworben als eine historische Bergstadt (etwas übertrieben bei 370 m.ü. M) mit über 380 farbenfrohen Fachwerkhäusern. Aber in der Tat gab der Ort ein wunderbares Bild ab.





Überraschung 3: Bei der Rappbodetalsperre sahen wir einen Aussichtsturm und eine lange Hängebrücke. Klar, dass wir uns das ganz genau anschauten. Es stellte sich heraus, dass vom Aussichtsturm eine Zipline bis ans andere Ende der Staumauer führte.

Einen historischen Hinweis erhielten wir noch in Stapelburg. Ein Schild wies darauf hin, dass hier einmal die Grenze zwischen der BRD und der DDR war. Ein Stück der Grenzmauer steht immer noch als Zeitzeuge.


Am Abend trafen wir uns mit Gabi und Christian, zwei wirklich angenehme Personen die wir letztes Jahr auf einer Fluss-Schifffahrt kennenlernten zum Nachtessen.