Sonntag, 23. August 2026
Dresden
Sonntag, Ruhetag und trotzdem trafen wir Elisabeth und Beat um halbneun am Frühstücks-Buffet.
Erstklassige Zimmer, Top Bett und ein Frühstück dass keine Wünsche offen lässt. So sieht ein perfekter Start in den Tag aus.
Am Vormittag nahmen wir an einer Stadtführung teil. Die Besucherführerin war eine Klasse für sich. Während rund 100 Minuten erklärte sie uns die Geschichte und dazugehörende Geschichten zu Dresden in einem Guss. Den ganzen Vortrag ohne „ähm“ und „genau“…selten haben wir so etwas erlebt.
Nach der Führung schauten wir uns die vorgestellten Plätze wie die Marienkirche, den Zwinger und das Residenzschloss noch ganz genau an.
Besonders die Marienkirche, deren Zerstörung und Aufbau war schon beeindruckend. 45% der Bausubstanz wurde beim Neubau aus den Trümmern generiert. Noch beeindruckender war der Innenausbau, einfach phänomenal.



Die Geschichte des Zwingers zeigte wieder einmal, dass die ausschweifende Lebensart eines Herrschers für die Nachwelt auch etwas Gutes haben kann. Die ganze Anlage ist beeindruckend und sehr gepflegt.


Semperoper, zweimal zerstört und immer wieder aufgebaut…Der Wille und Staatspropaganda machten vieles möglich.

Das Residenzschloss überzeugte mit einer Fassade die mit der aufwendigen Kratztechnik erstellt wurde, so wie bei alten Bündner Häuser. Zu diesem Zweck wurden Schüler nach Italien geschickt um dieses Handwerk wieder zu erlernen. Heute ist schon die zweite Generation der Handwerker am arbeiten.


Fazit; Dresden ist eine lebendige Stadt mit viel Geschichte. Schöne Schiffe und originelle Schachtdeckel habe sie obendrein.


