Freitag, 28. August 2026
Waldviertel (235km)
Da für den heutigen Abend Gewitter aus Westen erwartet wurden, fuhren wir Ostwärts ins Waldviertel.
Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole…eine tolle Gegend mit gut ausgebauten Strassen. Es ist eine Freude hier diese Tour zu fahren. Dazu tragen die Mitfahrer und der Tourguide Roland natürlich ihren Teil dazu bei.

Bevor wir zum ersten Kaffeehalt kamen, erlebte Anett noch einen kleinen Dämpfer. Ein etwas optimistisch geplantes Überholmanöver ohne Vollgas und mit dem falschen Gang ging gerade noch glimpflich aus.
Ein paar Kilometer weiter fuhren wir in Weitra durch das Stadttor und schon waren wir mittendrin auf dem Dorfplatz umgeben von schönen Häusern.







Mit etwas geknicktem Haupt sass Anett später im Kaffee…selbst die schöne Umgebung konnte sie nicht begeistern….aber unser Zuspruch richtete sie wieder auf.
Nächster Halt war der „Arbesbacher Stockzahn“ so wird die Ruine genannt. Die Mittagssonne brannte schon ziemlich auf unseren Pelz und nur noch die Starken machten sich auf den Weg den Turm zu erklimmen😅. Sie wurden mit einem tollen Fernblick belohnt.





Seit zwei Tagen schwärmt Roland von einer Konditorei eines Weltmeisters. Ganz besonders hat es ihm die Nusstorte angetan, er versprach uns ein Gaumenerlebnis seltener Art. Er selber probiert überall die Nusstorte um immer wieder zur selben Erkenntnis zu kommen…die vom Lubinger ist die BESTE.
Unser Einwand, dass die Bündner Nusstorte ebenfalls Weltklasse ist, kam bei ihm nicht an…nur was Sahne- und Buttercremefüllung hat gilt als Torte.
Nun denn um drei Uhr nachmittags war es soweit, wir betraten das Cafe Lubinger mit unendlichen Erwartungen.
Die Auswahl riesengross…aber keine Nusstorte mehr. Da war der Nachmittag natürlich gelaufen…zugegeben, die anderen Tortenstücke waren alle auch Klasse…aber wir erhofften uns die Nusstorte.



Um halb sieben kam das Gewitter dann in voller Stärke. Entspannt sassen wir im Restaurant beim Nachtessen und schautem dem Treiben zu. Etwas irritiert waren wir als um halb neun die Katastrophen-Sirenen losgingen. Da im Restaurant keine Hektik ausbrach, konnte es wohl nicht so schlimm sein. Später erfuhren wir, dass ein Keller in einem Fitness Studio mit Wasser vollgelaufen ist…In der Tat eine Riesenkatastrophe.