Deutschland Tour 2 (Tag 5)

Freitag, 21. August 2026

Leipzig

Heute schauten wir uns Leipzig ganz genau an. Die gewählte Stadtführung beinhaltete einerseits einen Rundgang durch das Zentrum und anderseits eine Bustour zu den Sehenswürdigkeiten ausserhalb des Rings.

Die Stadtführerin, eine gebürtige Leipzigerin, hatte viel Interessantes zu erzählen. Die Stadt ist eher noch jung und bietet etwas modernere Gebäude und auch einen riesigen Markt.

In Leipzig wohnten einige Prominente, so zum Beispiel Johann Sebastian Bach, Goethe, Mendelson, Schiller, Wagner etc.. So trifft man beim Stadtbummel immer wieder auf Statuen oder Hinweise auf oben genannte Personen.

Die Nikolai Kirche steht heute noch als Symbol der friedlichen Revolution. Ab 1982 fanden Montags die Friedensgebete statt. Ab 1989 wurden diese Gebete zum Startpunkt der gewaltfreien Montagsdemonstrationen, die schlussendlich zum Fall der Berliner Mauer geführt haben.

Eindrückliche Schilderung einer Zeitzeugin

Auf der Skulptur im Bild stand ein Spruch, den ich voll und ganz unterstützen kann…„Selbstverständlich darf man einem Prinzip ein Leben opfern…jedoch nur das Eigene“

Ebenfalls sind noch die verschiedenen Rollcontainer in der Stadt aufgefallen, die mit vielen Blumen und Grün bestückt waren. Die Stadt will mit diesen Exponaten öffentlich auf die steigenden Tempereraturen hinweisen…naja das kümmert das Klima nicht, ist jedoch eine schöne Idee.

Die Bustour führte uns unter anderem auch zum Völkerschlachtdenkmal, welches uns gestern bei der Hinfahrt schon aufgefallen war. Der Halt war zu kurz für uns und wir beschlossen dieses Denkmal am späteren Nachmittag noch einmal zu besichtigen.

Die Tour endete am Augustinerplatz, genau vor dem höchsten Gebäude von Leipzig, auch bekannt als MDR Turm (142m). Ein Besuch der Aussichtsplattform wurde uns empfohlen und folgsam wie wir sind, haben wir diesen Rat auch befolgt.

Danach zum Völkerdenkmal, das grösser und eindrücklicher ist wenn man es erklimmt…nur 350 Stufen🥵🥵🥵. Mit seinen 91m ist es eines der grössten Monumente Europas. Erbaut wurde es zwischen 1898 und 1913 und erinnert an die Völkerschlacht im Jahre 1813 als die verbündeten Heere von Russland, Preussen, Österreich und Schweden Napoleon besiegten.

Der Sonnenschein wich dunklen Wolken und just beim Abendessen in der Gartenwirtschaft, öffnete Pertus seine Schleusen. Der grosse Sonnenschirm hat uns vor Nässe bewahrt und die sächsischen Spezialitäten hatten trotzdem geschmekt.

Hallo, ich freue mich etwas von dir zu hören