USA Westküste (Tag 7)

Dienstag, 16.06.2026

Las Vegas

Der heutige Tag konnte individuell genutzt werden. Entweder man versuchte sein Glück an den Spieltischen oder Automaten, oder der Pool lockte mit einer Abkühlung. Auch der Stadtbummel durch Las Vegas bei Tag war eine Möglichkeit…jeder nach seiner Laune.

Bei uns stand das Highlight der ganzen Reise an…ein Helikopterflug in den Grand Canyon mit Landung im Valley of Fire.

Doch bevor es soweit war, wurde im Hotel gefrühstückt. Dies musste jedoch zäh verdient werden. Anstehen bis ein Tisch frei wurde, warten bis die Bedienung kam..wieder warten bis alles serviert wurde. Dies alles in einem seeehr gut gekühltem Lokal mit einem Lärmpegel der einem Rockkonzert gleich kam.
Pluspunkt…unser Frühstück war erstklassig, hätte aber für die ganze Reisegruppe gereicht.

Ausspannen am Pool war unsere Wahl…aber bitte nicht in den tieferen Teil des Pools schwimmen, denn der war abgesperrt mit einer Kette. Berührte man die, wurde man von der Aufsicht sofort mit einem Pfiff aus der Trillerpfeife zurecht gewiesen.

Abholung für den Sonnenuntergangsflug war um 16.15 Uhr. Es folgte das Einchecken, Ausweis- und Gewichtskontrolle sowie ein Film über die Sicherheitsvorkehrungen.

Bevor es allerdings losging, hatten wir noch eine Überraschung für Marco. Er wird im nächsten Jahr 50 und wir alle schenkten ihm diesen Flug.

Unser Pilot Ryan stellte sich vor und führte uns zum Heli. Auch er wiederholte die wichtigsten Sicherheitsregeln noch einmal…Türen während des Flugs nicht öffnen, dem Pilot nicht in Steuereinheit greifen…🤔🤭🤣

Dann Abflug über den Hooverdam, Lake Meade und rein in den Grand Canyon.

Im Valley of Fire landeten wir, bewunderten das Farbenspiel der Umgebung bei untergehender Sonne bei einem Glas Sekt.

Nach rund 30 Minuten ging es zurück und mit einem Flug über Las Vegas in der blauen Stunde fand dieses aussergewöhnliche Abenteuer sein Ende.

Nun der Tag war noch nicht zu Ende…es ging wieder in die Höhe. Eine Fahrt mit dem grössten Riesenrad der Welt (168m), zeigte uns Las Vegas in der Nacht.

Ein kurzer Snack, noch einmal das Wasserspiel beim Hotel Bellagio angeschaut und dann ab ins Bett.

USA Westküste (Tag 6)

Montag, 15.06.2026

Bryce Canyon – Las Vegas

Das heutige Programm wäre der Bryce Canyon und Zion National Park gewesen. Aufgrund einer kurzfristigen lokalen Verkehrsbestimmung, dürfen Tourbusse und Wohnmobile nicht mehr in den Zion National Park fahren.

Somit blieb nur der Bryce Canyon, der zu den Aufsehen erregendsten Nationalparks in den USA zählt.

Im eigentlichen Sinne ist der Bryce kein Canyon, sondern ein Amphitheater mit grandiosen, bizzarren Felsformationen.

Um 08.00 ging die Fahrt los zum höchsten Punkt auf 2700 m. Um diese Zeit war das Farbenspiel zwischen Sonne, Schatten und rotem Gestein einmalig. Ein weiterer Pluspunkt…fast noch keine Touris auf der Piste…

Weiter ging es durch den Red Canyon und den Dixie National Forrest nach Cedar City.

Nach einer kurzen Pause fuhren wir auf die I-15 und steuerten Las Vegas an.  Von der Höhe ging es wieder runter in die Ebene. Mit jedem Kilometer stieg die Temperatur, so dass wir wieder bei 40 Grad angekommen sind.

Interessant hier waren die double und triple Trailers, LKW Züge mit einer Gesamtlänge von bis zu 60 m.

Je näher wir Las Vegas kamen, desto urbaner die Gegend und dichter der Verkehr.

Das Abendessen war gut, jedoch war dem Sevicepersonal wohl die Reihenfolge nicht ganz klar…Das Getränk konnten wir erst beim Hauptgang bestellen. Was auch noch auffiel…den Schweizern kann man es einfach nicht recht machen…kaum vom Bus ausgestiegen, klagen sie über die läppischen 42 Grad und im Restaurant jammern sie über die Kälte🤣🤣🤣🤣.

Nach dem Essen durften wir eine Stadtrundfahrt mit Jaqueline geniessen. Dabei machten wir Halt bei einer gigantischen Lasershow und dem obligaten „Welcome to Las Vegas“ Schild.

Zum Schluss ein Rundgang durch die gigantischen Hotelhallen mit dem Thema Frankreich. Disneyland in klein!!!!

USA Westküste (Tag 5)

Sonntag, 14.06.2026

Kayenta – Bryce Canyon

Heute wurden wir in die Zeit der Westernfilme zurückgeführt. Die Fahrt durch das Monument Valley, das Land der Cowboys und Indianer mit den imposanten bizzaren Felsformationen, war das erste Highlight des Tages.

Das Monument Valley wurde für viele Aussenaufnahmen von Westernfilmen genutzt. Wir haben auch hier wieder auf Clint Eastwood gewartet, aber vielleicht konnte er auch nicht mehr in den Sattel steigen.

Weiter ging die Fahrt auf der I-95 Richtung Bryce Canyon. Ein Strassenschild informierte, dass auf den nächsten 200 km keine Tankstelle oder ähnliches mehr folgen würde.

Aber was auf dieser Strecke geboten wurde, kann man fast nicht in Worte fassen. Mit jedem Kilometer änderte sich die Landschaft…zum Teil sanft, dann wieder wild.

Auf dem Weg begleitete uns der White Canyon und später der Glen Canyon, bevor wir den Colorado River überquerten.

Mittagshalt wurde an einer Tankstelle in der Nähe des Lake Powell gemacht. Sonntag ist Ausflugstag und die zahlreich mitgeführten Boote mussten betankt werden. Entsprechend war auch der Andrang im Restaurant.

Wir entschieden uns für ein Sandwich aus dem Tankstellenshop…Heureka wir ergatterten sogar ein Thunfischsandwich….GRMPFL…es war gefroren.

Von nun an machten wir Höhenmeter und die Temperatur senkte sich auf 18 Grad. Mit jedem Meter drehte das Wetter und zum Schluss regnete es.

Auf rund 2000m erreichten wir ein Plateau, auf welchem Viehzucht betrieben wird. Das ganze Plateau wird bewässert, so dass genügen Gras wächst. Es sind sozusagen Bergbauern in der Ebene. Ebenfalls war zu beobachten, dass die Baumgrenze mit 2000 – 3000 m höher als bei uns.

Das Hotel am Eingang des Bryce Canyons liegt auf 2300m und entspechend kühl wurde es am Abend.🥶

USA Westküste (Tag 4)

Samstag, 13.06.2026

Williams – Kayenta

Ein Tag voller Höhepunkte wurde uns von Reiseleiter Armin versprochen. Genau genommen stand heute der Grand Canyon Nationalpark auf dem Programm.

Bis zu 1700 m tief stürzen die roten und okerfarbenen Steilwände hinab zum Coloradoriver. Dieser hat den Grand Canyon innerhalb der letzten 2-5 Milionen Jahre erschaffen.

Auf einer Länge von ca. 450 km und einer Breite von ca. 30 km hat man sozusagen ein Blick in die Erdgeschichte.

Vom Besucherzentrum waren es ein paar Schritte bis zum ersten Aussichtspunkt. Armin verlangte von uns, dass wir die ganze Zeit nach unten auf den Boden schauen sollten…und zwar so lange bis zu seinem Zeichen. Gehorsam trotteten wir wie Sträflinge hinter ihm her. Dann das Zeichen zum Kopfheben….und da hatten wir das majestätische Panorama direkt vor uns, ATEMBERAUBEND!

Bei einer kleinen Wanderung konnten wir das tolle Panorama in vollen Zügen geniessen.

Auf dem Weg nach Kayenta fuhren wir durch das Navajo Indianerreservat mit grossartigen Landschaften.

Das Hotel wird von Navajo Indianern geführt, die uns sehr freundlich empfingen. Einziger Wermutstropfen…im ganzen Reservat gilt ein Alkoholverkaufs-Verbot. Also auch kein Feierabendbier….

….fast, den der Begleitengel Marisa hat vorgesorgt und Bier und Wein eingekauft. Trinken durften wir nur auf den Zimmern und die Leergebinde müssen wieder zum Bus zurück gebracht werden😀.

make America great again👍

USA Westküste (Tag 3)

Freitag, 12.06.2026

Lake Havasu – Williams

Lake Havasu besitzt eine Brücke aus London, welche für den Verkehr nicht mehr ausreichte und abgebrochen werden sollte. Ein amerikanischer Geschäftsmann liess die Brücke abbauen und Stein für Stein in Lake Havasu wieder aufbauen.

Etwas verwunderte Augen schauten auf das Frühstücksbuffet…besser gesagt auf das Geschirr….alles nur Plastik und Pappe. Hampton by Hilton spart wo sie können.

Der heutige Tag gehörte ganz der Mutterstrasse der USA, der Route 66. Über Fort Mohave ging es in die Berge nach Oatman, der ältesten Goldgräberstadt. Mit viel Kitsch wird man in dieser Ortschaft in eine andere Welt, abgelegen von der Zivilisation geführt.

Zu Goldgräberzeiten wurden viele Esel als Lastentiere benutzt. Nach dem der Goldrausch vorbei war, hat man die Tiere einfach sich selbst überlassen. Diese haben sich vermehrt und streunen in der Wildnis umher. Ab und zu sind sie auf der Strasse zu sehen, oder auch in Oatman.

Nach Oatman befuhren wir die bloody 66. Dieser Abschnitt hat viele Fahrzeuglenker auf dem Gewissen. Auf 8 Meilen schlängelt sich die Strasse wie eine Klapperschlange um die Berge. Ist der Fahrer nicht bei der Sache beisst sie, auf den nächsten 191 Kurven ohne Schutz vor den Abgründen, gnadenlos zu.

Auf dem höchsten Punkt dieses Abschnitts besuchten wir eine Gedenkstätte für Verunfallte und solche, die dem Himmel etwas näher sein wollen.

Der Mittagshalt wurde in einem typischen Diner aus den 50er Jahren gemacht. Burger, Pommes, Milchshake und vieles mehr was man so aus den Filmen kennt wurde angeboten.

Seligman die nächste Ortschaft lag auf dem Colorado Plateau und bediente ebenfalls sämtliche Klisches der Route 66. Als Hauptatraktion gilt der Barbershop von Angel Delgadillo, welcher 99 Jahre alt ist. Seine Tochter führt den Shop, aber er schaut jeden Tag zum Rechten.

Zusätzlich wurden wir von einem veritablen Regenguss überrascht, bei dem wir feststellten, dass Jaqueline etwas inkontinent war (Dachfenster undicht).

Der Regen forderte seinen Tribut…

Endstation für heute war der Ort Williams, welcher 2062 m.ü.M liegt und das Tor zum Grand Canyon ist.

USA Westküste (Tag 2)

Donnerstag, 11.06.2026

Los Angeles – Lake Havasu

Nach einer erholsamen Nacht erkundeten wir das Frühstücks-Buffet. Wie angenommen, werden wir uns wohl die nächsten Tage am Morgen etwas kalorienreicher ernähren.

Abfahrt mit Jaqueline (Kosename des Cars) war pünktlich um acht Uhr. Raus aus Los Angeles mit 65 Meilen / h. Ja man kann von den Amerikanern noch etwas lernen…Jedes Fahrzeug darf gleich schnell fahren und es darf links wie rechts überholt werden.

Kurz nach Palm Springs, besuchten wir eine Westernstadt, in der vor einigen Jahren Filme gedreht wurden.

Nächstes Ziel war der Joshua Tree National Park. Diese Bäume die wie Kakteen aussehen, aber zu den Liliengewächsen gehören wachsen nur ca.2 cm pro Jahr. Die ältesten Exemplare sind bis zu 900 Jahre alt.

Vom Aussichtspunkt Key’s View hatten wir einen wunderbaren Blick auf das Coachella Tal durch welches auch der San Andreas Graben verläuft.

Auf dem weiteren Weg trafen wir noch einige kuriose Steingebilde.

hoffentlich bleibt der oben

Nun folgten etwa 200 km Einöde durch ein Indianerreservat. Gerade Strassen und ausser Wüste war gar nichts zu sehen.

Das einzige was wir erfuhren, war die Übersetzung des Wortes Vegetarier. In der Indianersprache heisst das „der zu faul ist um zu jagen“.

Eine kleine Randnotiz…die Temperaturen erreichten heute gute 40 Grad….es war durstig heute!

Nach einem Kilometerreichen Tag erreichten wir Lake Havasu im Bundesstaat Arizona, wo ein perfekt gebratenes Steak und ein eiskaltes Bier das Ende des Tages bedeuteten.

USA Westküste (Tag 1)

Mittwoch, 10. Juni 2026

Zürich – Los Angeles

Pünktlich um 06.00 Uhr wurde es unruhig im Bett…selbstverständlich weckte uns das Reisefieber.

Die Bahn tat das ihre dazu, so dass wir um 10 Uhr am Flughafen eintrafen. Marco und Tanja warteten schon sehnlichst auf Verstärkung….ihr Reisefieber-Wecker klingelte noch früher als unserer. Kurz darauf stiessen auch Pina und Daniela dazu…Gruppe komplett, ab zum selbstständigen Kofferaufgeben. Diese Aufgabe wurde mit Bravour erledigt, Passkontrolle ohne Beanstandung passiert und auch die Sitzplätze im Flugzeug haben alle gefunden.

Leaving selfie
Plätze gefunden
Ciao kalte Schweiz

Bis nach Grönland verwehrte uns der Nebel die Sicht nach unten. Aber genau über dieser Eislandschaft hatten wir eine klare und einmalige Sicht.

Nach diesem Naturspektakel war wieder Tristesse angesagt. Doch pünktlich zum Anflug auf Los Angeles wurde die Sicht wieder besser.

Nun folgte die Einreise in die USA mit der üblichen Kontrolle der Einwanderungsbehörde. Nachdem wir alle unsere Portraits und Fingerabdrücke dem Staat zur Verfügung stellten, stand der Einreise nichts mehr im Weg.

Bei angenehmen 24 Grad und Sonnenschein wurde unsere Reisegruppe zum Hotel geführt, welches ca. 10 Minuten vom Flughafen entfernt liegt.

Zimmer kurz bezogen und anschliessend wurde der erste Reisetag gebührend begossen.

Rhein-Cruise mit Pepe Lienhard

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Rüdesheim – Strasbourg

Letzter Ausflugstag…Stadtrundgang in Strasbourg. Eine Stadt die mal zu Frankreich, dann zu Deutschland und wieder zu Frankreich gehörte. Dies spiegelt sich auch in der Architektur wieder. Die Stadtmauer ist zu kleinen Teilen noch erhalten, der Rest wurde zur Erinnerung am Boden markiert.

Die Franzosen nennen Strasbourg auch ihr Klein-Venedig, da viele Kanäle die Stadt durchkreuzen. Ebenfalls sehr schön ist das Viertel mit den vielen Fachwerkhäusern.

Zu guter Letzt, der Dom erbaut zwischen 1015 -1439. Auch wieder sehr alt, sehr hoch und imposant. Nur hier fehlte das Geld und der Wille, den zweiten Turm fertig zu bauen. Trotzdem mit seinen 142m ist es die fünfthöchste Kathedrale der Welt.

Ein Galadinner krönte den Abschluss dieser Reise…Leider nicht für alle…Barbara lag mit Grippe im Bett🥴.

Rhein-Cruise mit Pepe Lienhard

Dienstag, 14. Oktober 2025

Köln – Rüdesheim

Nach dem Frühstück durchquerten wir das Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“. Enge Flusspassagen wechselten sich mit Rebenhängen, Burgen und Schlösser ab.

Der Höhepunkt war natürlich der Loreley Abschnitt. Um dem Ganzen einen würdigen Anstrich zu geben, wurde das Loreley Lied gespielt. Man musste aber schon genau hinsehen, damit man die Statue erkennen konnte. Nichts desto trotz, der Kapitän navigierte souverän durch die Kurven und Strömungen.

Die Sonne tauchte die Rebhänge in goldenes Licht und der Herbst zeigte seine Farben in allen Variationen.

Rüdesheim ist ein Touristenort mit ein paar engen Gassen und vielen Winzer-Restaurants und der obligatorische Stopp für Flussschiffe. Selbstredend, nahmen wir uns Zeit, all den Kram in den Souvenierläden zu bestaunen und den lokalen Rebensaft zu kosten.

Eine Seilbahn führte uns ganz gemütlich über die Rebberge zum Niederwald Denkmal. Dies zur Erinnerung an die Gründung des deutschen Kaiserreichs nach dem Sieg im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Es wurde zwischen 1871 und 1883 erbaut und steht als Symbol für die Einigung Deutschlands. Die Hauptfigur ist die Germania, die die aus den 25 Einzelstaaten zusammengeführte Nation verkörpert. Ausserdem hatte man von dort oben einen fantastischen Blick auf den Rhein und die Umgebung.

Nach dem Nachtessen unterhielt uns die Pepe Lienhard Band mit Tanzmusik.