Ligurien (Tag 7)

Freitag, 25. September 2026

Diano Marina – Varano Borhghi (328km)

Pünktlich um 07.18 Uhr erschien die Sonne am Horizont. Für uns hiess das, die Siebensachen packen und abreisen.

Der Hotelier überbrachte uns allen noch ein kleines Präsent in Form von einer Olivenpaste und einem Pesto. Die Linke zum Gruss erhoben fuhren wir von dannen.

Erster Teil, ein bisschen Küstenstrasse, dann Abzweiger Richtung Berge…oder vom blauen Himmel Richtung graue Wolken. Beim Kaffeehalt in Garessio weinte der Himmel ein bisschen ob unserer Heimreise. Die einen montierten Regenkleider, die andern vertrauten der Wetterprognose…die Letzteren sollten Recht behalten…

Der Mittagshalt verdient eine Plus-Bewertung. Unscheinbar und versteckt war das Restaurant…oder besser gesagt der Wohnraum einer Familie. Es gab genau zwei Menus zur Auswahl, was aber bei bescheidenen Motorradfahrern genug ist. Auf jeden Fall war der Gruss aus der Küche schon mal eine Ansage…Salami aus der Region…einfach köstlich.

Die Hausgemachten Ravioli waren ebenfalls hervorragend und wurden ratzfatz weggeputzt.

Leider konnten wir uns nicht länger aufhalten, da noch eine Menge Strecke auf uns wartete.

Plötzlich ein Nothalt…Micha stieg runter von seinem Hobel, meinte dass irgendwas schlackere und vibriere. Wir konnten nichts feststellen und setzten die Fahrt fort. Kurz darauf ein erneuter Halt…Micha hatte Bedenken zum Weiterfahren. Schorsch meinte es wäre das Radlager des Hinterrades. 

In der Zwischenzeit reparierten wir auch noch den Helm von Christine…gut das Marc das nötige Werkzeug dabei hatte.

Gut dass ein Motorradhändler nur rund 7km weiter entfernt war. Diesen steuerten wir an und standen vor geschlossenen Türen. Gut im Internet stand „öffnet um 15 Uhr“…tatsächlich wurde es 15.40 Uhr.

Inzwischen wurde auch schon der ADAC informiert und die administrativen Vorgänge nahmen seinen Lauf.

Fakt ist, dass Micha das Motorrad stehen lassen musste. Der Inhaber des Motorradgeschäfts war sehr behilflich und hütet nun das Gefährt bis der Abschleppdienst kommt.

Die Siebensachen wurden auf andere Motorräder verteilt und Micha übernahm die Maschine von Christine, die auf den Soziasitz rücken musste.

Mit einiger Verspätung erreichten wir die Villa Borghi und ohne Verzug wurde das Stiefelbier bestellt.

Damit endete der letzte Tag der Ligurienreise etwas unerwartet. Dass anschliessende Nachtessen war hervorragend und vertrieb die kleinen Sorgen.

Hallo, ich freue mich etwas von dir zu hören