Korsika / Italien – Tag 21

Stadtbesichtigung die zweite

Freitag, 31.5.2024

Eine Sehenswürdigkeit fehlte noch in unserer Sammlung…die Scrovegni Kapelle.

Diese wurde 1302 bis 1305 erbaut. Giotto die Bondone stattete von 1304  bis 1306 die Wände und das Gewölbe mit 38 Fresken aus. Die Bilder zeigen Szenen von Joachim und Anna und deren Tochter Maria sowie aus dem Leben Jesus, Sohn von Maria.

Auch wenn ich mit Kirche und Kunst nicht viel am Hut habe, so war ich doch sehr beeindruckt von dem Können der damaligen M(eister.

Vor allem beeindruckte mich die Darstellung des jüngsten Gerichts…Himmel oder Hölle. Als die Medien noch nicht in sekundenschnelle reagieren konnten, musste diese Darstellung wohl tiefe Spuren bei den Menschen hinterlassen haben.

Die Fresken leiden durch Gebäude- und Umweltschäden, so dass die Kapelle seit dem 19. und 20. Jahrhundert restauriert wurde. Nur einer begrenzten Besucherzahl wird der Einlass gewährt und dies auch nur für 20 Minuten.

Das anschliessende Museum zeigt sehr viele und sehr alte Gegenstände. Wie schon mehrmals erwähnt…die Handfertigkeit unserer Vorfahren war enorm.

Zum Abschluss unserer Tage in Padua, genehmigten wir uns das bekannte Nafta Eis…klassisches Eis mit Sahne und Amarenalikör und oben auf ganz genau zwei Amarenakirschen…Dies wird seit 1980 in einem Gusseisenkiosk aus dem 19. Jahrhundert verkauft.

Zwei Sachen fielen auf…wir sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt gefahren. Die Chauffeure möchten wohl mit ihrem Fahrstil die Passagiere vertreiben. Gas geben und Bremsen wie Valentino Rossi…Zudem sind die Fahrzeuge dermassen überfüllt, dass das Ein- und Aussteigen einem NFL-Football Spiel ähnelt…Defensive gegen Offensive.

In Parma und in Padua wird der Aperol-Sprizz hektoliterweise ausgeschenkt…Klar, dass jeder Barbestizer einen Ferrari oder Lamborghini fährt.

Trotzdem…Padua hat uns mit seiner Historie und seinem Charme bezaubert und ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Korsika / Italien – Tag 20

Stadtrundgang in Padua

Donnerstag, 30.5.2024

Heute stand die Stadtbesichtigung vom Padua auf dem Programm. Mit dem Bus ins Zentrum gefahren. Unser erstes Ziel, die Kirche Santa Giustina. Sie gehört zu den grössten Kirchen der Welt.

Doch kurz vor der Kirche, bremste uns ein veritabler Regenguss aus. Es blieb uns nichts anderes übrig, als in einem Bistro für fast 2 Stunden auszuharren…es gibt Schlimmeres.

Da der Regen nicht aufhören wollte, fuhren wir zurück ins Hotel und zogen die Regenklamotten an. So ausgestattet kehrten wir zurück und besichtigten die Kirche. Sie ist zwar gross und besitzt im Innern 20 Kapellen, aber es gibt Schönere.

Ein paar hundert Meter entfernt, steht die Kirche des heiligen Antonius…allen aus unserer Familie sicher wohlbekannt. Ebenfalls ein monumentales Bauwerk, mit dem Grab des heiligen Antonius als Mittelpunkt.

Nach dieser Besichtigung, hatte der Wettergott Erbarmen mit uns (bei soviel Besuch in den Gotteshäusern) und der Regen liess nach. Somit stand dem Gang durch den botanischen Garten nichts mehr im Weg.

Dieser wurde 1545 als weltweit erster und bis heute grösster botanischer Garten angelegt. Anfangs diente er vor allem der Erforschung der medizinischen Wirkung von Pflanzen. Unter zahlreichen historischen Bäumen ist die sogenannte „Goethe Palme“ der Star. Sie wurde 1585 gepflanzt….ich hoffe einige der Bäume in unserem Wald erreichen das selbe Alter….

Zur Aperozeit zeigte sich auch die Sonne noch kurz. Beim Spaziergang durch die Gassen fanden wir einen absolut tollen Laden…bei uns hiessen die früher Eisenwaren-Laden. Vom Werkzeug bis zum Steakmesser war alles vorhanden. Die Auswahl bestand aus sehr hochwertigen Stücken, die auch nicht gerade billig waren. Es war mir ein Anliegen, dem Besitzer ein Kompliment für sein aussergewöhnliches Verkaufslokal zu machen. Dieser freute sich so sehr, dass er mir noch ein Geschenk als Erinnerung mitgab.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Prato della Valle. Die „Wiese“ gehört mit 90’000 m2 zu einem der grössten innerstädtischen Plätze Europas und natürlich ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe.

In der Gasse, trafen wir auf eine Menschenkolonne vor einer Pizzeria…muss ganz was Spezielles sein. Naja…der Letzte wird wohl erst gegen Mitternacht bedient.

Auf dem Weg zum Hotel hörten wir noch Musik…Ein Duo spielte in einem Restaurant…Grund genug für uns noch einen Amaro (Digestif) zu genehmigen.

Korsika / Italien – Tag 19

Cesenatico – Padua (180km)

Mittwoch, 29.5.2024

Auf der Fahrt nach Padua, machten wir noch einen Stopp in der Mosaikstadt Ravenna. Diese Stadt beherbergt ein weiteres UNESCO Welterbe. Es handelt sich hierbei um acht Baudenkmäler, welche mit gewaltigen Mosaiken ausgestattet sind. Nebenbei findet man überall auch neue Mosaikkunst.

Wir besuchten die Basilica di San Vitale, welche 537 – 547 gebaut wurde. Dieser achteckige Bau ist von aussen schon recht eindrücklich anzusehen, aber wenn man einmal drin ist, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der gewaltige Innenraum ist mit Mosaiken und Fresken verziert.

Nach soviel Schönheit gönnten wir uns eine kleine Pause in einem Bistro, welches durch sein speziell schönes Logo an der Wand auffiel.

Korsika / Italien – Tag 18

Etwas gemütlicher (0km)

Dienstag, 28.5.2024

Der Tag begann mit einem sehr guten und ausgiebigen Frühstück. Unser Plan Ravenna zu besuchen schmissen wir über Bord. Heute wollten wir Strand, Meer und Jacuzzi geniessen.

Nach einem langen Strandspaziergang, genehmigten wir uns einen Apéro, danach zurück zum Hotel. Auf dem Dach befindet sich die Bar und ein Jacuzzi….Völlig alleine und mit Blick auf das Meer sassen wir im warmen Wasser… beim Fleisch würde man von „sous vide Garen“ sprechen.

Nächster Punkt Apéro…Zum Bier gab es einige Kleinigkeiten…jedes für sich eine Leckerei.

Nach dem Apéro kam der Hunger…Spaghetti Carbonara e una Coca Cola…stimmte nicht ganz…es wurde Rotwein getrunken.

Danach ein Amaro in der Hotelbar…dank des gesprächigen Barkeepers wurden es deren drei….

Korsika / Italien – Tag 17

Parmigiano, Prosciutto und Meer (204km)

Frühstück um sieben Uhr…was ist da los?? Wir werden heute eine Käserei und eine Schinkenfabrik besichtigen.

Nach dem Frühstück räumten wir das Zimmer. Die Motorradkleider durften wir an der Rezeption deponieren, somit konnten wir etwas leichter bekleidet zum Treffpunkt.

Mit einem Minivan fuhren wir aus der Stadt zu einem Bauernhof. 114 Kühe produzieren hier die Milch für den Parmigiano Reggiano mit dem Gütesiegel DOP. Die Käserei ist im Nebengebäude untergebracht, so sind die Transportwege kurz.

Die Kühe werden morgens und abends gemolken. 50% Abendmilch und 50% Morgenmilch werden gemischt und zu Käse verarbeitet. Der Hof produziert im Schnitt 5 Laibe pro Tag. Pro Laib (50kg) benötigt man 550l Milch. Übrigens wird die Molke, welche dabei entsteht, den Schweinen gefüttert, welche für den Parmaschinken gezüchtet werden.

Jetzt wurde klar, warum die Führung so früh stattfand…Wir durften die Arbeitsabläufe live mitverfolgen…

Das Käselager war bestückt durch hunderte von Laiben mit unteschiedlichen Jahrgängen. Je älter der Käse, desto höher der Preis…dieser kann bis zu 3000 Euro pro Laib betragen.

Mattia, unser Guide, erklärte uns, dass der Käse mit dem DOP Siegel nur aus lokalen Zutaten und in einem eng begrenzten Kreis hergestellt werden darf. Alles andere das sich Parmesankäse nennt sei Mist…

Bei der Verkostung, konnten wir uns von der Richtigkeit seiner Aussagen überzeugen.

So gestärkt fuhren wir nach Langhirano, der Ort wo der Parmaschinken herkommt. Auch hier gilt wieder…nur lokale Zutaten in einem begrenzten Kreis…

Pro Jahr werden 10 Millionen Schinken verarbeitet….wobei hier der Arbeistaufwand hauptsächlich aus Lagern und trocknen besteht. Der Schinken wird am Anfang gesalzen und eine Woche bei ca. 1 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 80% gelagert. Danach werden sie ein zweites Mal gesalzen. Salz ist das einzige Konservierungsmittel das zugelassen ist. Nach weiteren 70 Tagen im Kühlraum, werden die Keulen getrocknet.Die minimale Lagerzeit dauert 14 Monate, der Schnitt liegt bei 24 Monaten. Am Ende der Lagerung haben die Keulen mehr als ein Viertel des Gewichts verloren.

Auch hier wurden wir feudal verköstigt. Gegen Mittag ging es zurück und für uns hiess es umziehen und ab Richtung Osten. Die Fahrt war seeehr anspruchsvoll…siehe relive

Ziel war der Ort, an welchem wir im letzten Jahr die Tour abbrechen mussten. Heute sah es bedeutend lebhafter aus wie vor acht Monaten.

Korsika / Italien – Tag 16

Castello di Torrechiara (50km)

Sonntag, 26.5.2024

Gestern bei der Anfahrt nach Parma, fiel uns eine riesige Burg auf. Wir beschlossne, dass wir dies am Sonntag noch einmal aufsuchen werden.

So geschehen heute morgen…die Burg nennt sich Castello di Torrechiara. Die restaurierte Höhenburg stammt aus dem 15. Jahrhundert und gilt als eine der besterhaltenen Burgen in Italien.

Ein Rundgang durch die Burg bestätigte und übertraf das Geschriebene. Unglaublich was unsere Vorfahren auf die Beine stellten. Die Decken- und Wandmalereien beeindruckten uns ebenso wie die Architektur der einzelnen Räume. Da wussten sie noch nichts von Gender-Mist, non binär Quatsch und irgendwelchen Quoten…Nein da ging es noch ums Überleben und der Beste gewann den Kampf,

Im Verlauf des Nachmittags schlenderten wir durch Parma und liessen uns vom italienischen Flair mitziehen. Apero hier und Apero da…immer begleitet mit Häppchen…Wenn du vier Aperos nimmst, brauchst du kein Nachtessen mehr.

Aber da war noch eine Gelateria…ich probiere und teste überall das Eis, aber das hier war einfach nur Weltklasse. Schon vor dem Laden standen die Leute Schlange…und zurecht. Für 3 Euro gab es zwei Sorten und das Cornet konnte man sich noch mit Schokolade füllen lassen. Ich habe in meinem Leben noch nie ein Eis gegessen, das nicht tropft…Also im Moment stellt die Gioelia Cremeria für mich das Weltbeste Eis her.

Neben dem Eis gab es auch Pasta in allen Variationen…wenn das so weitergeht, müssen wir die Tour wegen Übergewicht abbrechen😀.

Ein letzter Gang in der blauen Stunde…Parma du hast deine Spuren bei uns hinterlassen….

Korsika / Italien – Tag 15

Von den Bergen in die Ebene (220km)

Samstag, 25. Mai 2024

Das heutige Tagesziel ist….

…natürlich Parma, das Gebiet des Schinkens. Beim Auschecken haben wir noch ein kleines „jöööh“ im Hotel entdeckt. Der Teppich im Lift wird jeden Tag gewechselt. Der neue Teppich zeigt den aktuellen Wochentag…gut für alle „Silberrücken“ mit nachlassendem Gedächtnis.

Auf rund 150km waren dann Bäume, Schlaglöcher und vereinzelte Dörfer unsere Begleiter.

Zwischendurch gab es noch einen Hingucker in Form einer Festung in Bardi.

Ansonsten wieder einmal ein grosses Lob an die Weltbeste Sozia (WbS) die jeden Abstecher, jeden Schlenker und jeden Pass den ich fahren möchte ebenfalls unterstützt. Ohne sie, wäre die Reise nur halb so schön❣️

Es ist einfach erstaunlich, wie man 200km durch die Berge fahren kann und dann plötzlich vor der Poebene steht. Kein Hügel, rein gar nichts so weit das Auge reicht. Was dafür wieder zunahm, Verkehr und hupende Aurofahrer.

Ein grösseres Hotel erwartete uns mit dem unwiederstehlichen Tourismuscharme. Egal, für unsere Bedürfnisse ideal, denn es liegt nahe am Zentum.

In der Stadt hatten wir die Qual der Wahl, bei der Restaurantsuche. Aber da wir schon ziemlich hungrig waren, wurde die Auswahl drastisch eingeschränkt…die meisten Lokale öffnen zwischen 19.30 und 20.00 Uhr. In einer Nebengasse fanden wir dennoch etwas Passendes.

Vor dem Essen ein kleiner Apero…

Wie immer sehr fein gegessen und getrunken…Vorspeise standesgemäss Parmaschinken.

Auf dem Weg zurück zum Hotel staunten wir über die Menge der Leute in den Gassen und Restaurants…als ob es kein Morgen gäbe…mal sehen😀

Korsika / Italien – Tag 14

Bobbio (80km)

Freitag, 24.5.2024

Heute besuchten wir Bobbio, das schönste Dorf Italiens (Auszeichnung 2019). Der Ort liegt inmitten eines Gebiets, das als „Apennin der vier Provinzen“ bekannt ist. Die Berge der Provinzen Piacenza, Genua, Alessandria und Pavia sind angrenzend.

Bevor wir losfuhren, ein kleiner Check ob unsere Kleider halbwegs trocken sind…und siehe da, der Heizungsraum hat perfekte Dienste geleistet. Sogar die Lederstiefel waren trocken.

In Bobbio begrüsste uns die Statue von San Colombano, eienm Wandermöch. Wir schlenderten durch das Dörfchen und erfreuten uns an den alten, sehr schön restaurierten Gebäuden.

Aber der eigentliche Star ist die Ponte Vecchio. Die Brücke über den Fluss Trebbia wurde im 7. Jahrhundert errichtet. Durch starke Erosionen am Flussbett musste im 17. Jahrhundert die Brücke mit 7 Brückenbögen erweitert werden.

Auf dem Weg zurück zum Hotel erblickten wir zu oberst auf einem Hügel eine Kirche. Nach dem Motto…je weiter oben, desto näher zu Gott. Das mussten wir uns näher anschauen, auch die Bewohner des Minidorfes schauten uns näher an…

Zurück im Hotel haben wir die Bilder in der Rezeption bestaunt. Die Besitzerin erklärte uns, dass ihr Vater, Giovanni Alberti, Rennfahrer war. Neben Sportwagen und Rally nahm er 1961 auch an einem nichtgewerteten Formel 1 Rennen teil. Mit 70 Jahren gewann er seine letzte Rally auf einem Lancia Rally 037.

Er wurde 1969 fünfter bei der Targa Florio und so schliesst sich der Kreis, denn die Geschichte dieses Rennens in Sizilien stand am Anfang unserer Reise im Mai 2023.

Korsika / Italien – Tag 13

La Spezia – Pregola (226km)

Donnerstag, 23.5.2024

Einige Wolken begrüssten uns nach dem Frühstück zur heutigen Fahrt nach Pregola. Guten Mutes fuhren wir noch einmal die Küstenstrasse der Cinque Terre entlang…leider Fehlanzeige, es gab keine besseren Bilder.

Erstes Zwischenziel war Sestri Levante…wir sahen sie schon von Weitem, die fiese schwarze Wolke…Sie verfolgte uns und schon vor dem Kaffeehalt holte sie uns ein…ein leichter Schauer entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Wolkenbruch.

Nach dem Kaffeehalt mit Vollgas weiter, mit der Absicht das Gewölk hinter uns zu lassen…nützte leider wenig, wir konnten nur ein paar Kilometer im Trockenen fahren. Wir durchquerten ein Gebiet, das vor ein paar Jahren von einem Waldbrand heimgesucht wurde. Trotz grosser Schäden, hat sich die Natur nicht unterkriegen lassen.

Ab jetzt ging es nordwärts in den Ligurischen Apennin. Viele Kurven und fast kein Verkehr…es hätte ein Fest werden können.

Die Anfahrt zum Passo del Bocco noch halbwegs in Ordnung, doch je höher wir kamen, desto dichter der Nebel…und dann REGEN. In meinem ganzen Motorfahrer-Leben, habe ich so etwas noch nie erlebt. Starkregen wechselte sich mit Sintflutartigem Regen ab. Kleine Bäche bildeten sich auf der Strasse, Wasser spritzte teilweise bis zu den Knien…und noch über 100km vor uns. Aber auch die haben wir bewältigt👍.

Die Hotelbesitzerin nahm unser Motorradkleider entgegen und hängte sie zum trocknen in den Heizungsraum. Wir sind mal gespannt, ob alles trocken wird.

Duschen und aufwärmen waren die nächsten Aktivitäten…und siehe da, plötzlich verzogen sich die Wolken…zu spät für uns.

Frisch geduscht, hörten wir Motorradgeräusche…etwa 15 Offroader parkten ihre Fahrzeuge…und da relativiert sich wieder alles…Diese Jungs waren nicht nur nass, sondern von oben bis unten komplett verschlammt. Da hilft wohl nur der Hochdruckreiniger für Mensch und Maschine.

Korsika / Italien – Tag 12

La Spezia – Monterosso al Mare (80km)

Mittwoch, 22.5.2024

Dunkle Wolken und ein heftiger, kühler Wind waren die Wetterbedingungen zum Frühstück. Zum Glück keine Tropfen in Sicht…laut Regenradar.

Heute wollten wir noch Monterosso al Mare besuchen . Es ist das fünfte Dorf der cinque Terre und die Bootstour führte uns nicht dorthin.

Gegen Mittag starteten wir, kehrten aber nach ein paar Kilometer wieder um, da Regen einsetzte. Auf der Rückfahrt ins Agriturismo schauten wir auf die Stadt herab, die von der Sonne erleuchtet wurde. Also Planänderung…(was kümmert mich das Geschriebene von gestern :-)). Stadtbesichtigung war angesagt.

Immer wieder ein Blick zu den Bergen…und ja, die Wolken verzogen sich. Somit war klar, dass wir uns auf den Weg nach Monterosso al Mare machten.

Der Strand war gut besetzt, die Strandpromenade ziemlich voll…ich möchte mir nicht vorstellen wie es in der Hauptsaison aussieht…

Der zügige Wind hatte seine Spuren im Meer hinterlassen und  ordentliche Wellen in Gang gesetzt. Sie Sonne setzte sich nun auch durch und erleuchtete das Meer in verschiedenen Blautönen.

Nach einem Apero, kehrten wir nach La Spezia zurück. Diesmal aber entlang der Küste…Bei dieser Fahrt betrachteten wir die Dörfer von oben herab. Mehr Aussicht kann man nicht haben…einziger Wermutstropfen…die Sonne verschwand wieder hinter den Wolken und leichter Nebel zog auf. Keine Chance auf Bilder mit tollen Farben…wir haben es trotzdem versucht.

Morgen ziehen wir weiter Richtung Norden…sollte die Sonne ein Erbarmen mit uns haben, fahren wir die Küstenstrasse noch einmal.